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Mittwoch, 04.08.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FCA: In eigener Sache

Die Sportberichterstattung der DAZ in Sachen FCA geht nun in die dritte Saison. Seit dem Umzug in die neue Arena am Lechfeld hat die DAZ kein Spiel versäumt und stets ein kritisches Auge auf das FCA-Management gerichtet. In den beiden zurückliegenden Jahren wurde der FCA von der DAZ jeweils zu Saisonbeginn als Aufstiegsaspirant eingestuft. Der FC Augsburg ist diesen Prognosen stets nachgekommen. In der Bundesliga gelandet, steht sich der von Walther Seinsch in den höchsten Orbit geschossene Klub nun selbst im Weg. Der Zweitligakader wurde für die Bundesliga nicht verstärkt, sondern geschwächt und soll in der ersten Oberhaussaison erstmalig Schwarze Zahlen schreiben. Sportlich spricht wenig dafür, dass der FCA in der Bundesliga über die Rolle des Außenseiters hinauskommt. – Jedes Wochenende darüber zu befinden, warum der FCA wieder verloren habe, also immer das Gleiche vom gleichen Ast zu rufen, könnte auf Dauer eintönig werden. Spannend ist in dieser Angelegenheit eher die Frage, wie die Augsburger Öffentlichkeit mit dem prognostizierten Sinkflug des FCA umgeht. Aus diesem Grund gibt die DAZ ausgesuchten Gastautoren die Gelegenheit, Spiele des FCA zu kommentieren.

Ordnungsreferent Volker Ullrich, WBG-Chef Edgar Mathe, Bundestagsabgeordneter Alexander Süßmair, Stadtrat Rolf Harzmann, Richard Goerlich, Sozialamtsleiter Wolfgang Leichs, Kurt Idrizovic, Jochen Mack, Gerhard Hofweber und viele mehr werden in den kommenden Monaten aus ihrer Sicht über ein Bundesligaspiel des FCA berichten. Los geht es bereits heute Abend. – „Die Fans sind die Seele eines Vereins.“ Im Profifußball gibt es kaum einen sentimentaleren und wahrhaftigeren Satz als diesen. Aus diesem Grund eröffnet Dieter Strehl ein neues Kapitel in der Sportberichterstattung der DAZ. Strehl (59) ist seit mehr als einem halben Jahrhundert FCA-Ultra mit Herz und Verstand. Ein Fußballverrückter, der seine Zuneigung zum FCA mit großer Leidenschaft lebt und ein Spiel dennoch mit kühlem Verstand zu lesen versteht. „Na klar!“, so Strehl auf die Frage, ob er sich zutraue, einen Artikel für die DAZ zu schreiben.