Deutscher Fernsehpreis für Joachim Lang
Der künstlerische Leiter des Augsburger Brechtfestivals erhält heuer für „Besondere Leistungen“ den Deutschen Fernsehpreis.
In der vergangenen Woche hat die Jury des Deutschen Fernsehpreises unter der Leitung von Christiane Ruff zwölf Nominierungen in den üblichen Kategorien bekannt gegeben. Seit 2010 kann die Jury möglich mit drei Preisen „besondere Leistungen“ zusätzlich würdigen. Die drei Preise an herausragende Personen oder Sendungen für „Besondere Leistungen“ gehen dieses Jahr: An die Filmemacher Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm – sie wurden für ihre Langzeitdokumentation «Berlin – Ecke Bundesplatz» (3sat/WDR/RBB/Känguruh-Film) geehrt. An den Autor und Philosoph Richard David Precht – er erhält den Preis für seine Talkshow «Precht» (ZDF/interscience film). Und schließlich werden Regisseur, Autor und Brechtfestival-Leiter Joachim A. Lang, der Schaupieler Götz George sowie der Dokumentarfilmer Jan George für «George» (ARD/SWR/NDR/RBB/WDR/Arte/UFA FICTION) für ihre besonderen Leistungen geehrt. „Dr. Joachim A. Lang, Götz George und sein Bruder Jan George haben einen sehr überlegt komponierten und berührenden Einblick in ein Künstlerleben im Nationalsozialismus geschaffen, ohne den Protagonisten anzuklagen oder freizusprechen“, so die Juryvorsitzende Christiane Ruff.
Verliehen werden die Preise am 2. Oktober im Coloneum in Köln. Die restlichen Entscheidungen über die Preise fallen erst am Tag der Preisverleihung. Ausgestrahlt wird die Veranstaltung erst am Freitag, 4. Oktober ab 22.15 Uhr in Sat.1.
» Besprechung des Films „George“ in der DAZ