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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

DEL: Panther perlen an Pielmeier ab

Nach einer kämpferisch wie spielerisch starken Eishockeypartie musste sich der AEV in Ingolstadt gegen den ERC Ingolstadt vor 3.917 Zuschauern mit 4:2 geschlagen geben.

Der vierte Sieg der Augsburger Panther in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sollte nicht sein. Das Team von Trainer Mike Stewart musste sich am Sonntagabend den Ingolstädtern beugen, weil dessen Golie Timo Pielmeier einen überragenden Tag erwischte und mit seiner Leistung den Unterschied ausmachte. Ingolstadt ging mit 2:0 in Führung und zeigte sich in der Chancenverwertung effizienter. Die Tore für den AEV erzielten T.J. Trevelyan (45.) und Gabe Guentzel (55.). Für Ingolstadt waren Brandon Buck (3.), Darin Olver (10.), Greg Mauldin (45.) und Michael Collins (47.) erfolgreich.

Boutin muss passen

Trainer Mike Stewart musste im Panther-Duell neben Derek Dinger auch auf den angeschlagenen Jonathan Boutin verzichten. Für ihn rückte Ben Meisner wie schon im Schlussdrittel gegen Straubing zwischen die Pfosten. Und der Panthergoalie musste früh hinter sich greifen. Die Gastgeber fanden sofort ins Spiel und nutzten das erste Powerplay promt aus. Buck zog aus der Distanz ab, der Puck wurde noch leicht abgefälscht und Meisner war chancenlos (3.).

Die Panther taten sich dagegen schwer, zu guten Chancen zu kommen und konnten auch ein Überzahlspiel nicht nutzen. Kurz nachdem die Ingolstädter wieder komplett waren, hieß es sogar 2:0. Zunächst parierte Meisner stark gegen Olver, aber der ERC blieb dran und im zweiten Versuch traf der Ex-Augsburger aus kurzer Distanz genau unter die Latte (10.).

Panther tun sich schwer

Die Führung war verdient, denn Ingolstadt war das bessere Team und ließ in der Defensive kaum Chancen für den AEV zu. Im Mitteldrittel kamen die Panther etwas besser ins Spiel und gestalteten die Partie ausgeglichener. Die beste Möglichkeit konnte Trevelyan in Überzahl aus kurzer Distanz allerdings nicht nutzen (31.). Jedoch hatte auch Ingolstadt Chancen auf weitere Treffer, aber Meisner zeigte eine starke Vorstellung.

Im Schlussdrittel schienen die Panther drauf und dran, das Spiel zu drehen:: Nach einer schönen Kombination zielte Trevelyan ganz genau und konnte Timo Pielmeier im Ingolstädter Tor erstmals überwinden (45.).

Anschlusstreffer währt nur kurz

Die Freude währte aber nicht lange, denn nur 36 Sekunden später stellten die Hausherren durch Mauldin den alten Abstand wieder her (45.). Und keine zwei Zeigerumdrehungen danach erhöhte der ERC durch Collins sogar auf 4:1 (47.). Doch die Panther gaben sich nicht auf und spielten nun mutig nach vorne. In Überzahl kamen die Gäste durch einen herausragenden Alleingang von Guentzel sogar noch einmal heran (55.).

Und auch danach blieb es spannend. Der AEV warf alles nach vorne, kam zu einigen hervorragenden Chancen und traf durch Trevor Parkes sogar noch die Latte (59.). Aber ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Pielmeier hielt mit großartigen Reflexen, was zu halten war.

Für die Panther geht es am kommenden Wochen mit zwei absoluten Krachern weiter. Zuerst gibt am Freitag der noch verlustpunktfreie Tabellenführer aus Nürnberg seine Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion ab. Zwei Tage später treten die Panther bei den Kölner Haien an.


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