City Club: Augsburg in Bürgerhand will Ausschuss zur Aufarbeitung
Nach dem massiven Polizeieinsatz im Augsburger City Club fordert die Gruppierung „Augsburg in Bürgerhand“ die Einsetzung eines Sonderausschusses im Stadtrat.
Augsburg in Bürgerhand kritisiert das Aufgebot von über 200 Beamten als unverhältnismäßig und wirft der Polizei vor, Gäste unter Generalverdacht gestellt sowie unnötige Sachschäden durch Rammböcke verursacht zu haben. Besonders schwer würden Berichte über Leibesuntersuchungen wiegen, bei denen sich Personen teils nackt ausziehen mussten.
Stadtrat Bruno Marcon betont, dass die bisherigen Begründungen der Polizei – die Sicherung von Beweisen für Drogenkonsum – völlig unzureichend seien und den Stadtfrieden gefährden. Der geforderte Ausschuss soll durch die Anhörung von Experten, Polizeiführung und Betreibern für Transparenz sorgen. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag an die Stadtverwaltung ist angekündigt.
