DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Montag, 22.11.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Augsburgs Kulturbeirat setzt sich beim Freistaat für Fortsetzung der Hilfsprogramme für Kulturschaffende ein

Der Augsburger Kulturbeirat traf sich mit Staatsminister Bernd Sibler(CSU), um sich für die Fortsetzung der Hilfsprogramme für Kulturschaffende einzusetzen.

Staatsminister Bernd Sibler, Korbinian Grabmeier; Susi Weber, Andreas Jäckel (v.l.) – Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK)

Die Vorsitzenden des Augsburger Kulturbeirats Korbinian Grabmeier und Susi Weber verweisen auf ein Gespräch mit Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft. An dem Gespräch am Rande der Plenarsitzung im Bayerischen Landtag in der vergangenen Woche nahmen auch Landtagsabgeordneter Andreas Jäckel (CSU) teil sowie Dr. Kathrin B. Zimmer, Referentin für die Freie Kunst-Szene im Ministerium. Nach einem Bericht über die Situation in Augsburg übergaben die Kulturbeiratsvorsitzenden an Minister Sibler ein Schreiben. Darin spricht sich das Gremium dafür aus, das kulturelle Leben weiter zu liberalisieren und zugleich die Hilfsprogramme für Kulturschaffende fortzusetzen, solange sich die Pandemie wirtschaftlich auswirkt.

Sibler: „Rückkehr zu Kulturerlebnissen, wie wir sie kannten“

„Der direkte Austausch mit unseren Kunst- und Kulturschaffenden im Freistaat ist mir ein echtes Anliegen“, so Kunstminister Sibler. „Seit Beginn der Pandemie suche ich daher noch stärker als zuvor den direkten Kontakt und nehme ihre Anliegen mit. Ich setze alles daran, den Bedürfnissen der Kunst- und Kulturszene in dieser herausfordernden Lage gerecht zu werden. Dazu gehören nicht nur unsere millionenschweren Hilfsprogramme im Kunst- und Kulturbereich, sondern auch die schrittweisen Erleichterungen für unsere Veranstalterinnen und Veranstalter und damit die Rückkehr zu Kulturerlebnissen, wie wir sie von früher kennen“, sagte der Minister.

Kulturreferent Enninger betont Schulterschluss mit Freistaat

Augsburgs Kulturreferent Jürgen K. Enninger betont ebenfalls die Bedeutung des Gesprächs: „Ich freue mich, dass unser Augsburger Kulturbeirat im Bayerischen Staatsministerium auf Gehör stößt und danke für den konstruktiven Austausch. Wir können nur im Schulterschluss mit dem Freistaat passgenaue Hilfen für Kunst- und Kulturschaffende anbieten und dafür sorgen, dass niemand durchs Raster der Förderungen fällt. Hierfür ist ein stetiger Austausch der politischen Ebenen unabdingbar.“

Kulturbeirat: „Sachnahe Förderkriterien haben sich bewährt“

Die Vertreterin und der Vertreter des Kulturbeirats machten im Ministerium Vorschläge zur Weiterentwicklung der Kulturförderung des Freistaats. Prozessförderung neben der Projektförderung und sachnähere Förderkriterien hätten sich bei den Corona- Hilfsprogrammen bewährt. Beides sollte auch nach der Krise Schule machen.