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Donnerstag, 27.01.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

Attac: Finanzindustrie an den Kosten der Krise beteiligen

Auf eine Kampagne zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer macht Attac Augsburg aufmerksam.



Attac koordiniert eine internationale Internet-Aktion. Organisationen und Netzwerke aus der ganzen Welt fordern, eine globale Finanztransaktionssteuer einzuführen. Heike Makatsch und Jan Josef Liefers fragen in dem Werbeclip der Kampagne: „Ist die Finanztransaktionssteuer eine gute Idee?“ Attac findet: Und was für eine!

Unter der Finanztransaktionssteuer ist eine Umsatzsteuer auf den internationalen Handel mit Finanzvermögen zu verstehen. Schon ein winziger Steuersatz von 0,05 Prozent würde über 100 Milliarden Euro einbringen, so Attac. Das „Kasinosystem der gegenwärtigen Finanzmärkte“ lebe von ungezügeltem Wachstum und rücksichtsloser Spekulation. Ständig erzeuge es neue Krisen. Die aktuelle Krise habe Millionen von Menschen ihren Arbeitsplatz gekostet. Die Finanztransaktionssteuer sei einer der Vorschläge, wie die Finanzindustrie an den Kosten der Krise beteiligt werden könnte. Mittlerweile hätten sich fast alle Parteien für die Finanztransaktionssteuer ausgesprochen – „bis auf die mitregierende FDP“, so Attac. Die Kampagne sei ein gutes Mittel, politischen Druck aufzubauen. Den Videoclip und einen Offenen Brief zur Unterzeichnung gibt es hier:

» www.steuergegenarmut.de