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Mittwoch, 17.08.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

„Aktion Abschalten“ in Augsburg

Zusammen mit dem Bund Naturschutz und den Grünen demonstrierten gestern Nachmittag Bürger aus dem Wendland auf dem Augsburger Moritzplatz gegen die Produktion von Atommüll und für das Abschalten der Kernreaktoren im Bundesgebiet.

Symbolisch suchten die AKW-Gegner auf dem Moritzplatz nach einem „geeigneten Endlager“, da „in Bayern, wo soviel Atomstrom produziert wird, doch ein Endlager zu finden sein muss“. Zirka 50 Kilometer Luftlinie von Augsburg entfernt werde in Grundremmingen, wo das größte Atomkraftwerk Deutschlands stehe, jeden Tag 150 Kilo Atommüll produziert. Allein in Grundremmingen sei seit 1966 etwa zehn Prozent des bisher erzeugten hochradioaktiven Mülls in Deutschland erzeugt worden, so die Veranstalter in ihrer gemeinsamen Presseerklärung. Abends zog der bunte Tross nach Grundremmingen weiter.