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Samstag, 18.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

AEV gewinnt, gewinnt und gewinnt: 3:2 gegen Straubing

Nach einem misslungenen Start folgt die langsam unheimlich Sieg-Serie: In einem ausgeglichnen Spiel setzte sich der AEV mit 3:2 gegen die Straubing Tigers durch. Die Treffer für die Panther erzielten Simon Sezemsky (16., 49.) und Marco Sternheimer (32.). Für Straubing waren Kael Mouillierat (29.) und Marcel Brandt (48.) erfolgreich.

© Sport-in-Augsburg

Erstmals seit dem 3. Januar stand dabei Olivier Roy wieder zwischen den Pfosten. Markus Keller nahm auf der Bank Platz. Zudem rückte noch Dennis Miller für Samir Kharboutli in die Mannschaft, die auch gut ins Spiel fand. In einem ausgeglichenen ersten Drittel hatten die Panther ein Chancenplus und auch die Qualität der Möglichkeiten war höher. Beispielsweise traf Brady Lamb nur den Pfosten (5.), nachdem Max Eisenmenger kurz zuvor schon eine gute Gelegenheit hatte. Stephan Daschner brachte da aber in letzter Sekunde noch den Schläger dazwischen (5.).

Sezemsky trifft zum 1:0

Eben dieser Daschner war auch bei der Augsburger Führung unfreiwillig beteiligt, als er einen Schuss aus der Distanz von Sezemsky unhaltbar für seinen Goalie Matthew Robson abfälschte (16.). Keine zehn Sekunden später hatte der AEV sogar die große Chance auf das 2:0, als erneut Eisenmenger nach schöner Kombination über Jaroslav Hafenrichter und Drew LeBlanc aber knapp neben das Tor schoss (16.). Zudem parierte Robson während eines Augsburger Powerplays noch stark gegen Sezemsky (18.), so dass Augsburg nur ein Tor im ersten Durchgang vergönnt war. Dieses reichte aber zur verdienten Führung nach 20 Minuten, da Roy bei seiner Rückkehr aufmerksam agierte und alles parierte, was auf sein Tor kam.

Straubing gleich aus

Wirklich gefordert wurde Augsburgs Goalie dabei jedoch nicht, aber das änderte sich im zweiten Drittel. Bereits nach 21 Sekunden tauchte Mitchell Heard nach einem bösen Abwehrfehler völlig frei vor dem AEV-Tor auf, aber Roy parierte stark. Überhaupt war Straubing nun deutlich aktiver und aggresiver. Die Panther hatten zwar durch Danny Kristo (23., Außennetz) auch eine gute Chance, aber die Gäste übernahmen immer mehr die Kontrolle und belohnten sich: Steffen Tölzer kointe den Puck nicht entscheidend klären und Sekunden später war Roy das erste Mal geschlagen. Neuzugang Corey Tropp bediente Mouillierat, der nur noch den Schlger hinhalten musste (29.).

Traumtor von Sternheimer

Die Tigers wollten nachlegen, hatten auch einige gute Möglichkeiten, aber Roy hatte stets eine Antwort und mitten in diese Drangphase schlugen die Panther plötzlich zu. Bei einem Konter war die Chance eigentlich schon vorbei, aber Adam Payerl setzte nach, der Puck kam zu Sternheimer und der zimmerte ihn eiskalt und äußerst sehenswert in den Knick und erzielte sein erstes Saisontor (31.). Straubing ließ sich davon nicht beirren und wollte den erneuten Ausgleich, aber Augsburg ließ im zweiten Drittel keinen Treffer mehr zu. Die beste Chance für die Niederbayern hatte Anotoine Laganiere in Überzahl (35.).

Tigers gleichen erneut aus – Sezemsky mit der Antwort

Und auch im dritten Durchgang musste Roy gleich sein ganzes Können aufbieten, als T.J. Mulock nach einem weiteren bösen Abspielfehler der Augsburger in der eigenen Zone in Unterzahl alleine vor Augsburgs Goalie auftauchte, aber Roy blieb einmal mehr Sieger (42.). In der 48. Minute war allerdings auch der Schlussmann der Panther chancenlos, als Brandt abzog und der Puck genau im Kreuzeck einschlug.

Doch wie schon nach dem 1:1 hatte der AEV eine Antwort und das sogar auf ähnliche Art und Weise. Nach einem Konter schien die Situation aus Straubinger Sicht bereits bereinigt, aber die Scheibe landete bei Sezemsky, der cool blieb und 49 Sekunden nach dem 2:2 zum 3:2 einschoss (49.).

AEV bringt nächsten Derbysieg über die Runden

Anschließend verlegten sich die Panther komplett auf Konter und konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit. Und das machten die Hausherren gut, denn Straubing kam kaum noch gefährlich ins Augsburger Drittel.
Hafenrichter hatte vier Minuten vor dem Ende sogar die Chance auf die Entscheidung (56.), aber am Ende reichte es auch so zum fünften Derbysieg in Folge.