„Die Aufregung ist nicht nachvollziehbar“
Peter Grab im DAZ-Interview
Kulturreferent Peter Grab steht nicht zum ersten Mal unter Druck. Einführung von ku.spo, Ausschreibung Theatercontainer, „Kultur geht baden“-Aktion, CFS-Desaster, Öffnungszeiten der Neuen Stadtbücherei, Biennale-Konzept. Schlechte Presse und zwischendurch Widerstand aus der Gilde der Kunstschaffenden scheinen ihn nicht zu treffen. Im Kulturausschuss wird Grab von SPD-Stadtrat Karl-Heinz Schneider nicht selten wüst beschimpft. Augsburgs 3. Bürgermeister scheint das alles nichts anzuhaben. Zuletzt stand er auf drei Spielfeldern unter Beschuss. Die Erhöhung der Jahresgebühren für die Neue Stadtbücherei, das Diskussionspapier zur Umstrukturierung des Kulturamtes und der außer Kontrolle geratene Integrationsbeirat sind die Themen des DAZ-Interviews. Peter Grab, der sich sehr gelassen und offen den harten Fragen der DAZ stellte, ist eine Reizfigur, die nie in Deckung geht und dennoch scheinbar unverletzt die härtesten Gefechte zu überstehen scheint. „Das „Verbrechen“ besteht darin, dass ich es gewagt habe, ein Konzeptpapier vorzulegen“, so Grab im Gespräch mit der DAZ.