Die Augsburger Zeitung

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Samstag, 23.9.2017 • Nr. 266 • Jahrgang 6 • www.daz-augsburg.de
bs

Vernissage zum 1. Augsburger Medienpreis

Im CinemaxX wurden gestern die Arbeiten der 59 Teilnehmer des Ersten Augsburger Medienpreises präsentiert. Gesucht waren engagierte und kreative Köpfe, die gute Ideen entwickeln, wie man gemeinsam Augsburg und die Region voranbringen kann.

Begrüßten die Teilnehmer und Gäste zur Vernissage: Pressesprecherin Marion Buk-Kluger und der 2. Vorstand Thomas Grund vom Medienforum, Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und Stefan Kamp, Gestalter der Sieger-Skulptur (v.l.)

Unter dem Motto „Bring Augsburg in die Welt – bring die Welt nach Augsburg!“ ist es das Ziel des Augsburger Medienpreises 2010, Ideen und Konzepte zu entwickeln, die den Standort „Region Augsburg“ unter Nutzung medialer Instrumente direkt oder indirekt fördern. Vergeben wird der Preis in zwei Kategorien: Prämiert werden einerseits reine Ideen und andererseits bereits realisierte Konzepte. In beiden Kategorien gibt es drei Preise in Höhe von 2.000, 1.000 und 500 Euro.

Haben wir die Preisträger gestern schon gesehen? v.l.: Filmemacher Stefan Heinrich (Kleeblatt-Film), Dr. Bernd Wißner (Wißner-Verlag)

Haben wir die Preisträger gestern schon gesehen? v.l.: Filmemacher Stefan Heinrich (Kleeblatt-Film), Dr. Bernd Wißner (Wißner-Verlag)

Die Preisträger stehen schon fest, werden aber erst am 21. Juli bei einer großen Gala vor 500 Gästen bekannt gegeben, so Thomas Grund, 2. Vorstand des Medienforums Augsburg, das den Preis erstmals auslobt. In der Jury des Augsburger Medienpreises 2010 saßen Vertreter der Augsburger Medien, Hochschulen, Verbände und aus der Wirtschaft. Schirmherr ist OB Kurt Gribl. Gefördert wird der Preis von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH als Sponsor. Mit den Ideen und Ergebnissen aus dem Wettbewerb soll das positive Image Augsburgs als Wohnort, Reiseziel und Wirtschaftsstandort gestärkt sowie national und international für die Stadt und die Region geworben werden.

Stadtfilmer statt Stadtschreiber

Zahlreiche Teilnehmer verschafften sich gestern einen ersten Überblick über die eingereichten Arbeiten, darunter Filmemacher Stefan Heinrich und der Verleger Dr. Bernd Wißner. Heinrich, der in der Kategorie “Ideen” antritt, erläuterte seinen Vorschlag: Ein ehrenamtlicher Filmemacher, der “Stadtfilmer von Augsburg”, hat ein Jahr die Aufgabe, die Geschichte der Stadt festzuhalten wie einst der Stadtschreiber. So könnte wertvolles Videomaterial entstehen, das kommerziell nie produziert worden wäre. Dr. Bernd Wißner bewirbt sich in der Kategorie realisierter Konzepte mit seinem “Kleinen Bildband für die große Welt”: In dem sechssprachigen Buch werden die sehenswerten Winkel Augsburgs dargestellt und sollen “Lust auf mehr” machen.

Die Ausstellung der Arbeiten im Foyer des CinemaxX am Willy-Brandt-Platz läuft noch bis Mitte August. Sämtliche Wettbewerbsbeiträge werden mit Kurzbeschreibung und Kurzportrait der Teilnehmer in einem Katalog dokumentiert.

Stefan Heinrichs Idee “Stadtfilmer von Augsburg” (zum Vergrößern anklicken)


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