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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

41. Internationalen Museumstag: Veranstaltungen im Jüdischen Kulturmuseum

Das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben beteiligt sich am Sonntag, den 13. Mai 2018 mit mehreren Veranstaltungen am 41. Internationalen Museumstag, dieses Jahr unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“.

Foto: Blick in die aktuelle Wechselausstellung „Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung? Judaica aus dem Umfeld der Synagoge Kriegshaber“ in der ehemaligen Synagoge Kriegshaber © Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Mit speziellen Themenführungen kann man die vielfältige Geschichte der Juden in Augsburg und Bayerisch-Schwaben vom Mittelalter bis heute und die Große Synagoge in der Innenstadt kennenlernen. Auch die aktuelle Wechselausstellung mit zurückgebrachten Judaica – Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung? Judaica aus dem Umfeld der Synagoge Kriegshaber – in der Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber kann besichtigt werden. Die Besucher erhalten zudem einen Multimedia-Guide, mit dem sie sich auf eine individuelle Erkundungstour durch die ehemalige Synagoge und das einstige jüdische Viertel begeben können.

Eine eigene Führung für Kinder gibt es im Haupthaus um 11.00 Uhr (siehe Programm).

Der Eintritt ist am Internationalen Museumstag in beiden Häusern frei.

Führungen: in beiden Häusern gilt am Internationalen Museumstag „pay as you wish“, die Besucher bestimmen nach der Führung den für sie angemessenen Preis.

Programm im Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben, Halderstraße 6-8, 86150 Augsburg:

11.00 – 12.00 Uhr Führung für Kinder: „Mein Jüdisches Kulturmuseum – Was macht ein Löwe mit Flügeln in der Synagoge?“

Löwen mit und ohne Flügel, eine Taube und Schlangen in der Synagoge? Was es damit auf sich hat, lernen die jungen Besucher bei einer kurzen Führung durch das Jüdische Kulturmuseum und die große Synagoge kennen. Dabei bestimmen die Kinder, was sie anschauen möchten (mit Dr. Torsten Lattki, Wiss. Mitarbeiter im JKMAS).

12.00 – 13.00 Uhr Führung: „Jüdisches Leben in Augsburg vor 100 Jahren“

Die Führung zeigt das vielfältige jüdische Leben in Augsburg um 1900. Diese Zeit war gekennzeichnet von Integration, Akkulturation und Angekommensein, aber auch von Antisemitismus, übersteigertem Nationalismus und Militarismus. Zudem wird die 1917 errichtete Synagoge mit ihrem außergewöhnlichen Bildprogramm besichtigt, die Zeugnis von der liberalen Gesinnung der zweiten Augsburger jüdischen Gemeinde ablegt (mit Magdalena Paschke, Wiss. Volontärin im JKMAS).

14.00 – 15.00 Uhr Führung: „Juden in Augsburg – eine gemeinsame Geschichte?“

Die Führung zeichnet die wechselvolle Geschichte der Juden in Augsburg vom Mittelalter bis in die Gegenwart nach und lenkt den Blick auf Aspekte der Abgrenzung und Verflechtung (mit Monika Müller, Wiss. Mitarbeiterin im JKMAS).

15.00 – 16.00 Uhr Führung: „Jüdisches Schwaben einst und heute“

Jahrhundertelang war das ländliche Schwaben eine Hochburg jüdischen Lebens. Die Führung stellt die ausgelöschte Kultur der Landjuden vor und thematisiert die Erinnerung an das einstige jüdische Erbe heute (mit Frank Schillinger, Wiss. Mitarbeiter im JKMAS).

Programm in der Museumsdependance Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Str. 228, 86156 Augsburg:

11.00 – 17.00 Uhr: Mit dem Multimedia-Guide können sich die Besucher auf eine individuelle Erkundungstour durch die ehemalige Synagoge und das einstige jüdische Viertel in Kriegshaber begeben.

11.00 – 12.00 Uhr und

15.00 – 16.00 Uhr  Führung: „Was bleibt vom jüdischen Leben in Kriegshaber?“

Bei dem Rundgang durch die aktuelle Wechselausstellung „Eine Erinnerung ist eine Erinnerung ist eine Erinnerung?“ lernen die Besucher besondere Objekte kennen, die von den Jahrhunderten jüdischen Lebens im ehemals eigenständigen Kriegshaber erzählen. Während des Nationalsozialismus in die ganze Welt verstreut, hat das Jüdische Kulturmuseum diese Judaica temporär zurückgebracht und zeigt sie noch bis zum 17. Juni an ihrem Herkunftsort (mit Souzana Hazan, Wiss. Mitarbeiterin im JKMAS und Mitkuratorin der Ausstellung).

 



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