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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Wie denken die Augsburger über ihre Stadt?

Die ersten Ergebnisse zur Bürgerumfrage 2017 liegen vor

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Wichtig ist Wohnraum für Familien


Das Amt für Statistik und Stadtforschung der Stadt Augsburg führt in Kooperation mit der Universität Augsburg seit 2003 im zweijährigen Turnus eine repräsentative Bürgerumfrage durch. Ziel ist, ein umfassendes Bild der Meinungen und Einstellungen der Augsburger Bevölkerung als Planungsgrundlage für Politik und Stadtverwaltung zu erhalten. Zuletzt waren Augsburger Bürger von Juli bis September 2017 aufgerufen, an der Bürgerumfrage mit dem thematischen Schwerpunkt „Wohnen und Wohnumfeld“ teilzunehmen. Insgesamt beteiligten sich 4.532 Personen, so dass für 2017 mehr Rückmeldungen vorliegen als bei den vorangegangenen Bürgerumfragen.

Die meisten der Befragten fühlen sich in Augsburg sicher und sind der Meinung, dass man den Menschen in Augsburg trauen kann. 95 Prozent fühlen sich tagsüber in ihrem Wohnumfeld und fast ebenso viele in der Innenstadt sicher. Allgemein wohnen die Augsburgerinnen und Augsburger gerne in ihrer Stadt und auch in ihrem Stadtbezirk. Fast 90 Prozent der Befragten sind zufrieden mit den Naherholungsmöglichkeiten, den allgemeinen Einkaufsmöglichkeiten und dem gastronomischen Angebot. Über die Hälfte ist dagegen eher unzufrieden mit den öffentlichen Toiletten und der Anzahl an Parkplätzen, und zwar sowohl für Autos als auch für Fahrräder.
Stärke: Lebensqualität – Schwäche: Grundstückspreise

Wie in allen bisherigen Bürgerumfragen liegt nach Ansicht der Befragten die größte Stärke der Stadt in ihrer Geschichte. Über 90 Prozent empfinden zudem die Lebensqualität als große Stärke von Augsburg. Dagegen werden die Grundstücks- und Immobilienpreise gefolgt von den Mietkosten mehrheitlich und noch mehr als in den vorherigen Bürgerumfragen als Schwächen von Augsburg empfunden und inzwischen vor dem „Verkehr“ am häufigsten als größte Probleme Augsburgs genannt.

Wichtig ist Wohnraum für Familien

Als wichtigste Akteure beim Thema Wohnen und Bauen sehen die Befragten die kommunale Stadtverwaltung/-planung, die Wohnungsbaugesellschaften und die Kommunalpolitik. Vor allem für Familien und für Einkommensschwächere sollte zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Auch Mietwohnraum sollte besonders gefördert werden. Zu Mietpreisbremse und Mietspiegel haben die meisten Befragten keine Meinung oder erwarten dadurch keine Auswirkungen auf den Mietpreis.

Die Kurzmitteilung mit den ersten Ergebnissen zur Bürgerumfrage 2017 und dem Fragebogen mit allen Antworthäufigkeiten kann unter: http://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/rathaus/statistik- stadtforschung/veroeffentlichungen/ kostenlos heruntergeladen werden.


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