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Freitag, 24.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Weinzierl mit einem Bein im Revier

Die Medienberichte bezüglich eines Wechsels von FCA-Trainer Markus Weinzierl zu Schalke 04 überschlagen sich im Viertelstundentakt.

Laut Kicker führt Horst Heldt seit zwei Wochen intensive Gespräche mit Markus Weinzierl. Über das Interesse der Knappen hat der Augsburger Erfolgscoach den FCA bereits informiert. In den vergangenen zwei bis drei Tagen seien diese Gespräche konkreter geworden, wie es beim Kicker heißt. Bei Bild.de geht man davon aus, dass die Entscheidungshoheit bei den Schalkern liegt: “Weinzierl oder Wilmots?”, lautet die Frage, über die das Online-Blatt ihre Leserschaft abstimmen lässt. Nach Bild.de hat Weinzierl trotz Vertrag bis 2019 die Möglichkeit eine Ausstiegsoption in Anspruch zu nehmen. Weinzierl ist offenbar interessiert, hat sich nach kicker-Informationen aber noch nicht entschieden, ob er Augsburg verlassen will. FCA-Präsident Klaus ist laut Medienberichten von den Vorgängen nicht informiert worden. “Die guten Feldherren misst man daran, welche aussichtslosen Schlachten sie gewonnen haben, weshalb Weinzierl die Herkulesaufgabe nicht an sich vorüber gehen lassen sollte”, so der Augsburger Schalke-Experte Edgar Mathe, der Weinzierl in die Liga der europäischen Top-Trainer hinein fantasiert, falls der Niederbayer die Nagelprobe im Revier bestehen sollte. Für den Augsburger FCA-Kenner Tom Scharnagl steht fest, dass Weinzierl auf Schalke schnell verbrennen könnte, “weil Schalke ein Club mit Schleudersitzpotential ist und Markus Weinzierl ein ruhiges Umfeld braucht, um erfolgreich zu sein.”