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Dienstag, 22.10.2019 - Jahrgang 11 - www.daz-augsburg.de

FCA in Bremen: Gastspiel beim Lieblingsgegner

Am heutigen Sonntag, 10. Februar, (15.30 Uhr) tritt der FC Augsburg im Weserstadion beim SV Werder Bremen an. Gegen ihren Lieblingsgegner wollen sich die Brechtstädter weiter von den prekären Plätzen entfernen und an die Leistung im Spiel gegen Mainz anknüpfen.

Vorbericht im Weser Kurier Foto: DAZ

„Die Bremer Bilanz (gegen den FCA) ist gelinde gesagt eine Katastrophe. Gegen keine Mannschaft der Bundesliga hat Augsburg häufiger gewonnen als gegen Werder, acht Spiele insgesamt. (…) Werder verlor schon vier seiner bisher sieben Heimspiele, gegen keinen anderen Klub setzte es in der Mehrzahl der Heimspiele Niederlagen. Und, auch das ist keine schöne Statistik, Augsburgs 29 Treffer gegen Werder sind klubinterner Rekord. Puuh!“ 

So beschreibt der Weser-Kurier in seinem Vorbericht die Lage, die allerdings für die Bremer gegen den FCA nicht besser sein könnte. Am Dienstag schaltete Werder im DFB-Pokal Dortmund mit einem begeisternden Spiel aus und in Bremen herrscht aktuell ungemütliches Regenwetter. Harte Fakten, die, wie der Tabellenstand und die Formkurven der Spieler, eindeutig für Bremen sprechen.

Während bei Werder außer Harnik alle Leistungsträger fit sind, stehen beim FCA hinter den Einsätzen von Alfred Finnbogason (muskuläre Probleme), Jan Moravek (muskuläre Probleme), Ja-Cheol Koo (Rücken) und Jonathan Schmid (Adduktoren) weiterhin dicke Fragezeichen.

Die Hoffnung, dass die Augsburger mit dem überzeugenden Auftritt gegen Mainz ihre Krise überwunden haben, wurde durch ihren Grottenkick in Kiel abgeschwächt: Über die gesamte Partie war der FCA den Kielern in beinahe allen Belangen unterlegen. Zur Erinnerung: Holstein Kiel spielt in der Zweiten Liga. 

Die Bremer, die heute ihr 120. Vereinsjubiläum feiern, haben vor, mit Geduld zu spielen. Von seinen 33 Gegentoren kassierte der FCA nur 2 in den ersten 30 Minuten, in den letzten 30 Minuten jedoch mussten die drei bisher eingesetzten Torhüter den Ball 20 Mal aus dem Netz fischen. Ab der 60. Minute bauten die Augsburger mental und körperlich ab, viele Tore fielen gar in den Schlussminuten.

Doch all das zählt außerhalb der Vorbericht-Schreiberei nicht wirklich, denn „die Wahrheit ist auf dem Platz“, wie der berühmte Werder-Trainer Otto Rehagel sagte. Wenn es dem FCA gelingen sollte, die Leistung gegen Mainz erneut zu generieren und das Glück dem FCA im gleichen Maße wie gegen Kiel zur Seite stehen sollte, dann sind die Augsburger ohnehin unschlagbar. Das Weserstadion ist seit Tagen ausverkauft. Nur im Gästeblock werden einige Plätze frei bleiben.



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