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Freitag, 18.11.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

Vortrag: Bert Brecht, die Emigranten und der Rundfunk nach dem Zweiten Weltkrieg

Am Sonntag, den 18. September um 11 Uhr, wird Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard im Brechthaus einen Vortrag über Radiobeiträge als Quellen der Remigrationsforschung halten.

Bert Brecht in Augsburg – Foto: Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Bei dem Vortrag „Emigranten, auch Bertolt Brecht, und der Rundfunk nach dem 2. Weltkrieg: Rückkehr, auch Heimkehr?“ geht es um die Exilanten und den Rundfunk – ein bislang nur wenig bekanntes Gebiet der Exilforschung. Denn Hörfunksendungen gingen als eher volatil-fluide Zeugnisse der Geschichte zumeist verloren. Doch durch das gesprochene Wort wirken sie anders – und direkter – nach. Welchen Effekt hatte dies auf die Exilforschung, zumal auf die Remigrationsforschung nach Kriegsende? Dieser Frage widmet sich der Referent mit Originalaufnahmen – nicht zuletzt mit Blick auf den vom Rundfunk begeisterten Bertolt Brecht.

Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a.D., war von 1991 bis 2001 Vorstand und Direktor der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main und Potsdam-Babelsberg. In seine Amtszeit fiel die Gründung des Rundfunkarchivs Ost für Archive von Hörfunk und Fernsehen der DDR. Er ist Mitglied im Vorstand der Deutschen UNESCO-Kommission und Vorsitzender des Deutschen Nominierungskomitees des UNESCO-Programms „Memory of the World“.

Die Karten für die Veranstaltung kosten 8,- Euro / ermäßigt 6,- Euro pro Person und sind im Brechthaus erhältlich. Telefonische Anmeldung unter: 0821 – 5020735