Videoüberwachung am Augsburger Hauptbahnhof gestartet
Ein klares Signal für Sicherheit im öffentlichen Raum
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am Donnerstag gemeinsam mit Polizeipräsident Martin Wilhelm und Oberbürgermeisterin Eva Weber die neue Videoüberwachungsanlage am Augsburger Hauptbahnhof offiziell in Betrieb genommen.
Von Bruno Stubenrauch
Bisher nur innen videoüberwacht: Augsburger Hauptbahnhof
Angesichts von rund 50.000 Reisenden täglich am wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Region soll die Technik künftig nicht nur die Strafverfolgung erleichtern, sondern vor allem präventiv wirken. „Die Sicherheit an Brennpunkten wie Bahnhofsplätzen hat für uns Priorität“, betonte Herrmann. Die Maßnahme ist Teil einer landesweiten Strategie; erst kürzlich wurden ähnliche Systeme in Coburg, München und Regensburg installiert.
Finanziert wird der Ausbau durch den Nachtragshaushalt 2025, der bayernweit 3,8 Millionen Euro für modernste Kameratechnik bereitstellt. In Augsburg ergänzen die neuen Kameras die bestehende Überwachung der Bundespolizei im Bahnhofsgebäude. Ziel sei ein lückenloser „Live-Austausch“ der Bilder zwischen den Behörden. Flankiert wird die Technik durch die Offensive „Sichere Bahnhöfe“, die auf verstärkte Streifenpräsenz und Schwerpunktkontrollen setzt.
