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Montag, 02.08.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Theatersanierung: Baureferent und Kultur­referent sprechen über Realisierungs­absichten

Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) sind im Augsburger Presseclub Baureferent Gerd Merkle und Kulturreferent Thomas Weitzel zu Gast. Es geht um die Theatersanierung.

Vorentwurf zur Generalsanierung des Theaters (Visualisierung: DAZ)

Vorentwurf zur Generalsanierung des Theaters (Visualisierung: DAZ)


Im Sommer 2016 schließt das Theater Augsburg. Seit Jahren sind die Sicherheitsmängel so gravierend, dass der Spielbetrieb nur mittels Sonder­nutzungs­genehmigung durch die Feuerwehr aufrechterhalten werden konnte. Nach der Kommunalwahl 2014 nehmen die Sanierungs­planungen unter dem Münchner Architekturbüro Achatz ernsthafte Konturen an. Eine Lenkungs­gruppe aus Bau-, Finanz- und Kulturreferat begleitet von städtischer Seite diese Arbeit. Parallel dazu organisieren Theater und Stadt unter dem Motto „Theatersanierung? Das schaffen wir spielend!“ einen Bürger­beteiligungs­prozess zum Theater der Zukunft. Anfang 2015 informiert das Hochbauamt den Kultur­referenten über den neu ermittelten Finanz­bedarf. Ab sofort geht es um rund 235 Millionen Euro Sanierungs­kosten. Danach wurde geschwiegen und bisher ist immer noch offen, wie die Kommune diese Summe aufbringen soll. Der Baureferent sieht aus Denkmal­schutz­gründen keine Alternative zur Sanierung und der Kulturreferent bangt um das Vierspartenhaus. Wie soll es nun jenseits aller Verlaut­barungen und Willens­bekundungen mit dem Augsburger Stadttheater weitergehen? Der Augsburger Presseclub geht diese Frage romantisch an und hat Kulturreferent Thomas Weitzel und Baureferent Gerd Merkle am heutigen Mittwoch, 18. März (19.30 Uhr / Georgenstraße 24) zu einem Gespräch eingeladen. Die Moderation übernehmen Kurt Idrizovic und Jürgen Kannler.