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Sonntag, 28.11.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Theater: Nichts Neues vom Container

Keine neuen Erkenntnisse zur Interimsspielstätte vermittelte gestern der Bericht von Steffen Rohr, kaufmännischer Direktor des Stadttheaters, den Stadträten im Werkausschuss des Theaters Augsburg.



Schon seit längerem ist bekannt, dass der Termin Oktober 2010 für die Fertigstellung nicht zu halten ist (die DAZ berichtete). Der aktuelle Bauzeitenplan weist aus, dass Anfang Januar 2011 die ersten Proben in der Ersatzsspielstätte für die marode Komödie stattfinden können, Ende Januar die ersten Aufführungen vor Publikum. Anfang März wurde der Hamburger Theaterarchitekt Jörg Friedrich mit der Erarbeitung einer Funktionalausschreibung beauftragt. Für die Projektierung und Ausschreibung hatte der Stadtrat im Januar 162.000 Euro Planungsmittel freigegeben. Die Funktionalausschreibung, auf deren Basis Firmen den „Container“ anbieten können, soll Anfang Mai vorliegen. An den Schätzkosten hat sich gegenüber den Zahlen vom Dezember 2009 nichts geändert: 4,2 Mio. Euro soll der Leichtbau kosten, einschließlich einer Million für die Bühnentechnik und 300.000 Euro für ein einmaliges Umsetzen der temporären Spielstätte, wenn mit der Realisierung des am selben Standort geplanten Schauspielhauses begonnen wird. Als Bauherr fungiert weiterhin das Theater, um die Möglichkeit einer Kreditaufnahme offen zu halten, so Kulturreferent Peter Grab.

Grafik: Lageplan Theater mit temporärer Spielstätte (Container)