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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Städtische Altenhilfe erreicht 2017 bestes Jahresergebnis

Die Altenhilfe der Stadt Augsburg erreicht 2017 das beste Jahresergebnis: das ermittelte Defizit konnte auf 465.000 Euro verringert werden

Servatiusstift © DAZ

Durch einen konsequenten Konsolidierungsplan und ein strategisch ausgerichtetes Belegungsmanagement ist es der Altenhilfe der Stadt Augsburg gelungen, den Betrieb im Jahr 2017 in das erfolgreichste Geschäftsjahr seit seiner Gründung zu führen. Erstmals konnte der städtische Eigenbetrieb unter Führung von Werkleiterin Susanne Greger den Verlust auf unter eine halbe Million Euro verringern. Das ermittelte Jahresdefizit beträgt 465.000 Euro. Somit konnte der für das Wirtschaftsjahr kalkulierte Verlust in Höhe von 1,6 Mio. Euro um 1,1 Mio. Euro unterschritten werden – das entspricht einer Reduzierung von 71 Prozent. Gegenüber dem Höchststand des Defizits mit 6,68 Millionen Euro im Jahr 2009 beträgt die Reduzierung sogar über 93 Prozent.

99 Prozent der Pflegeplätze sind belegt

Der Erfolgskurs der Konsolidierung und Sanierung wurde durch ein konsequentes betriebswirtschaftliches Controlling und einen Mix aus strukturellen Maßnahmen eingeleitet. Unter anderem wurden die Ausgaben im Wirtschafts- und Verwaltungsbereich verringert und das Paritätische St. Jakobs-Stift im Haushaltsjahr 2016 geschlossen. Maßgeblich zur wirtschaftlichen Gesundung beigetragen hat auch die Belegung der Pflegeplätze mit durchschnittlich fast 99 Prozent. „Bemerkbar machen sich auch die daraus resultierenden Mehreinnahmen für Pflegeleistungen, die im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent gesteigert werden konnten“, so Werkleiterin Susanne Greger.

Altenhilfe strebt ausgeglichenen Wirtschaftsplan an

Die Altenhilfe, die in sechs Senioreneinrichtungen rund 600 Mitarbeiter beschäftigt, will ihren Erfolgskurs fortsetzen. „Wir haben einen Großteil der Sanierung und Konsolidierung hinter uns und werden mit weiteren Maßnahmen zur Stärkung der Altenhilfe das Ziel des ausgeglichenen Wirtschaftsplans innerhalb der Stadtratsperiode noch erreichen“, wertet Bürgermeister und Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer das Ergebnis. Ein Aspekt sei dabei laut Werkleiterin Susanne Greger besonders wichtig: „Die Konzentration auf ein hochqualifiziertes Angebot in den städtischen Senioreneinrichtungen ist nur durch motivierte Mitarbeiter in der Pflege, Hauswirtschaft, Küche und Verwaltung möglich.“

Weitere Konsolidierungseffekte erwartet die Stadt aufgrund der Neueröffnung des bisherigen St. Servatius-Stifts im Herbst 2018. Der Neubau mit 136 modernen Pflegeapartments und einer im Haus integrierten Tagespflege wird ab 2019  die Situation weiter entlasten.



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