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Freitag, 22.10.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Stadtspitze aus Amagasaki zu Besuch in Augsburg

Vom 4. bis 7. August war Oberbürgermeisterin Kazumi Inamura aus der japanischen Partnerstadt Amagasaki erstmals in Augsburg zu Gast.

Kurt Gribl und seine Kollegin aus Japan auf dem Historischen Bürgerfest in den Wallanlagen

Im Zentrum des Partnerschaftsbesuchs von Oberbürgermeisterin Inamura standen Fachgespräche mit Vertretern aus dem Wirtschafts- und Umweltbereich, wie zum Beispiel mit Wirtschaftsreferentin Eva Weber und Vertretern des Kompetenzzentrums für Umwelt KUMAS auf dem Programm. Ein Firmenbesuch bei Fujitsu Technology Solutions, die Besichtigung des Biomasseheizkraftwerks der Stadtwerke und der Besuch des Historischen Wasserwerks mit Besichtigung eines modernen Trinkwasserbrunnens gaben Inamura, die die jüngste Oberbürgermeisterin Japans ist (Jahrgang 72) und der Grünen Partei Japans angehört, umfassend Einblick in die Themenbereiche der Umweltstadt Augsburg. Die 450.000 Einwohner-Stadt Amagasaki ist seit 1959 Partnerstadt Augsburgs und wurde im März 2013 mit dem Projekt „Green New Deal“ als Umweltmodellstadt ausgewählt. Hierbei wird versucht, die Belange der regionalen Wirtschaft mit den Anforderungen des heutigen Umweltschutzes in Einklang zu bringen.

Gesellschaftlicher Höhepunkt des Augsburg-Besuchs war die Teilnahme an der Eröffnung des “Inflatable Teahouse” des international renommierten japanischen Architekten Kengo Kuma, das im Rahmen der Ausstellung “Textile Architektur” in der City-Galerie Augsburg gezeigt wird, und der Besuch des „Historischen Bürgerfestes“ in den Wallanlagen am Roten Tor. Bevor es am heutigen Mittwoch zurück nach Japan geht, begleiten die japanische Oberbürgermeister-Delegation OB Kurt Gribl zur Rohbaueinweihung des Stadtarchivgebäudes auf dem Gelände des Textil- und Industriemuseums.