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Mittwoch, 04.08.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Stadtrat: Entscheidung über Max 11

Der Stadtrat entscheidet am heutigen Donnerstag im nichtöffentlichen Sitzungsteil darüber, ob das erweiterte Maxfest in diesem Jahr stattfindet oder nicht.



Wie bereits mehrfach berichtet, haben sich aufgrund der verschärften Sicherheitsauflagen die Kosten der dreitägigen Massenveranstaltung erheblich erhöht, weshalb die „City Initiative Augsburg“ (CIA) als Veranstalter von der Stadt Augsburg eine Ausfallbürgschaft von 180.000 Euro fordert. Würde der Stadtrat dieser Forderung nicht nachkommen, würde das Maxfest dieses Jahr laut CIA-Geschäftsführer Heinz Stinglwagner nicht stattfinden. Die Recherchen der DAZ haben ergeben, dass der Stadtrat Stinglwagners Ansinnen nachkommen wird. Die Grünen werden dagegen stimmen, die Linken auch und die Fraktion der Freien Wähler befindet sich immer noch in der Entscheidungsfindungsphase, obwohl Fraktionschefin Rose-Marie Kranzfelder-Poth zu den entschiedensten Gegnern des Maxfestes gehört. Die SPD wird die Abstimmung frei geben. Die CSU steht geschlossen hinter OB Gribl, der sich zuletzt intensiv für die Durchführung des diesjährigen Maxfestes eingesetzt hat. Bei Pro Augsburg ist Professor Harzmann nicht auf Linie, aber laut Fraktionschefin Schabert-Zeidler wird die restliche Fraktion (zusammen mit Einzelkämpfer Karl Heinz Englet) dafür sorgen, dass OB Kurt Gribl ein zweites Kaisersee-Debakel erspart bleibt.

» Kommentar: Wie leicht wäre es gewesen, einen Neustart einzuleiten