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Freitag, 24.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

SPD signalisiert Geschlossenheit

Machtgerangel um Kommunalwahl soll kein Thema mehr sein

Die Probleme der SPD sind am Samstag, 30. Juni in einem Artikel der Augsburger Allgemeinen kurz angerissen worden. Von tiefen Gräben in der SPD war die Rede. Von Generationskonflikten, die zu Machtkämpfen um die anstehende Kommunalwahl 2014 ausgeartet sein sollen.

Ulrike Bahr

Ulrike Bahr, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Augsburg-Stadt


Wenige Tage später dann das Dementi. Die Weichenstellung für die Wahlen, insbesondere die Kommunalwahl 2014 sei in großer Geschlossenheit getroffen worden. „Wir wollen wichtige Schritte in den Wahlkampfvorbereitungen noch vor der Sommerpause getroffen haben“, so wurde die Parteivorsitzende der Augsburger SPD Ulrike Bahr zitiert. Mitglieder des Parteivorstandes und der Stadtratsfraktion würden sich in Kürze mit den Wahlkampffinanzen und der Agenturauswahl befassen und man werde in Klausur gehen, wo zwischen Parteivorstand und Stadtratsfraktion die inhaltlichen Eckpunkte diskutiert werden sollen.

Kiefer: „Eine zerstrittene Partei schadet der Politik insgesamt“

„Ich bin froh, dass meine Vorgänger, allesamt vielerprobte Wahlkämpfer, sich bereit erklärt haben, ihre Erfahrungen im anstehenden Kommunalwahlwahlkampf mit den jungen Ortsvereinsvorsitzenden zu teilen, die wiederum ihrerseits neue Ideen und Sichtweisen mit einbringen werden“, so Stefan Kiefer, der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, der den Streit in der Partei als schnell vorübergehendes Gewitter darstellte: „Eine zerstrittene Partei nützt im besten Fall dem politischen Gegner, wahrscheinlich schadet sie aber dem Ansehen der Politik insgesamt.“