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Sonntag, 05.12.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

„Sind die Menschenrechte westlich?“

Der Soziologe, Sozialphilosoph und Autor Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas spricht am 17. Juni im Rahmen der Reihe „Zusammen leben“.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas


Der Vortrag zeigt anhand der Rechtfertigung und der Kritik von Sklaverei und Folter im Westen, wie fragil der Fortschritt in Richtung einer Sakralisierung der Person ist, und warnt vor jedem kulturellen Triumphalismus im Westen, der sich auf die erreichten Fortschritte beruft. Der Vortrag mit anschließendem Publikumsgespräch wird moderiert von Prof. Dr. Matthias Rossi, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht sowie Gesetzgebungslehre an der Universität Augsburg.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas, geboren 1948 in München, Soziologe und Sozialphilosoph, lehrt jetzt nach Professuren in Erlangen-Nürnberg, an der Freien Universität Berlin und am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt an der Berliner Humboldt-Universität und an der University of Chicago. Er reiht sich nach u.a. Petra Roth, Gesine Schwan, Bestsellerautor Ilija Trojanow, Orientalist Navid Kermani, Migrationsexperte Mark Terkessidis und Soziologe Ulrich Beck in eine Riege profilierter Gastredner aus Wissenschaft, Kultur und Politik ein, die sich im Rahmen der Vortragsreihe „Zusammen leben“ in der Friedensstadt Augsburg den Themengebieten Interkulturalität, Diversity, Migration und interreligiöser Dialog widmen.

Mi 17. Juni um 19.30 Uhr

Hollbau des Annahofs

Tickets: 7 €/4 € (erm.);

im Vorverkauf an der Bürgerinfo (Rathausplatz), im Taschenbuchladen Krüger e.K. (Färbergäßchen 1) und ab 18.45 Uhr an der Abendkasse