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Mittwoch, 21.07.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Shuttletouren – im Rahmen der bundesweiten Woche des Bürgerschaftlichen Engagements

Erneut finden in Augsburg die bereits etablierten Shuttletouren in die vier Augsburger Sozialregionen statt. Der Auftakt erfolgte am 25. September mit einer dreistündigen Fahrt in die Region Süd, an der auch der neue Sozialreferent Max Weinkamm teilnahm.

Anfahrtsziele dieser Touren sind soziale Einrichtungen, die Projekte vorstellen, die vornehmlich von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden. Erstes von fünf Zielen war das Anna-Hintermayr-Stift. Dort stellten die Verantwortlichen das Projekt Ki.E.S. vor. Ki.E.S. steht für Kinder, Eltern, Schule und gibt Eltern Erziehungstipps- und -anregungen. Kinder erhalten Hausaufgabenhilfe und – hier schließt sich der Kreis zur Senioreneinrichtung – Senioren werden aktiv in die Hausaufgabenbetreuung mit einbezogen.

Das zweite Anfahrtsziel war der MehrGenerationen Treffpunkt in den Räumlichkeiten der Hessing-Geriatrie. Hier wurde den zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour ein breit gefächertes Ferienprogramm vorgestellt, an dem jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der Region bis zum 14. Lebensjahr teilnehmen können. Betreut werden die Jugendlichen von Ehrenamtlichen. Anschließend führte die Tour ins Naturfreibad Haunstetten. Hier erläuterten Mitglieder der Wasserwacht Haunstetten, die heuer ihr 50-jähriges Bestehen feiert, den Shuttle-Tourenden ihre ehrenamtlich ausgeübte Tätigkeit und gestatteten Einblicke in Rettungswagen und Krankenzimmer. Die Unternehmergemeinschaft “Wir in Göggingen” zählte ebenfalls zu den Gastgebern der Shuttle-Reisenden. Die Gemeinschaft veranstaltet jedes Jahr diverse Feste und Aktionen, wie etwa die Kunstausstellung in Gögginger Geschäften “Wege der Kunst” mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Zur Weihnachtszeit werden von Mitgliedern und Ehrenamtlichen Geschenke verpackt und kostenlos an Kinder verteilt.

Letzte Station der Süd-Tour waren die Stadtteilmütter, die ihren Stützpunkt im Uni-Viertel haben. Die Stadtteilmütter engagieren sich für die Sprachentwicklung ihrer Kinder und sorgen dadurch für deren Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Ihr erworbenes Wissen und ihre Sprachkenntnisse geben die Stadtteilmütter an andere Interessentinnen weiter, die dadurch ebenfalls zu Stadtteilmüttern werden können. Die Kindergärten und Mutter-Kind-Gruppen, in denen die Stadtteilmütter ihre Arbeit vorstellen, kümmern sich ergänzend um die Deutschkenntnisse der Kleinen.

Im Internet: Bündnis für Augsburg