Wendejahre
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Mittwoch, 15.05.2019 - Jahrgang 11 - www.daz-augsburg.de

Schwäbischer Literaturpreis für die Augsburger Richard Mayr und Hannes Ulbrich

Das Thema „In den Bergen“ inspirierte 139 Literaturschaffende aus ganz Deutschland, Liechtenstein, Österreich, der Schweiz und Serbien, Beiträge zum Schwäbischen Literaturpreis 2010 des Bezirks Schwaben einzureichen. Die beiden ersten Preise blieben heuer in Augsburg.

Preisverleihung am Dienstag im Rokokosaal der Regierung von Schwaben: Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert (links) und Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl (rechts) gratulieren Silvia Overath (2.v.l.), Hannes Ulbrich (3.v.l.), Richard Mayr (4.v.l.) und Christine Thiemt (2.v.r.) zum Schwäbischen Literaturpreis 2010. Bild: Andreas Lode



Den mit 2.000 Euro dotierten ersten Preis errang der 35jährige Richard Mayr, Kulturredakteur der Augsburger Allgemeinen. Mit seiner Erzählung „Feltys Berg“ begeisterte er die Jury aus Dr. Sebastian Seidel, Dr. Friedmann Harzer, Dr. Berndt Herrmann, Oswald Burger, Dr. Ulrike Längle, Dr. Michael Friedrichs und Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl.

Der 23jährige Literaturstudent Hannes Ulbrich aus Augsburg hatte sich als Nachwuchsautor eigentlich für den Wettbewerb der „Jungen Autoren“ beworben. Die Jury war sich jedoch schnell einig, dass er gleich in der „ersten Mannschaft“ spielen sollte. So erschrieb sich Ulbrich mit seinem Text „Die Bergwanderung. Eine selbsterfüllende Prophezeihung“ den zweiten Preis und 1.500 Euro. Den dritten Preis und 1.000 Euro erhielt Christine Thiemt für ihren Beitrag „Bärenfell“.

Arbeiten in die Anthologie „In den Bergen“ aufgenommen

Den Sonderpreis für junge Autoren bis 25 Jahren, der in Form einer Einladung zum Literaturkurs beim Schwäbischen Kunstsommer 2011 in der Schwabenakademie Irsee überreicht wird, konnte die 24jährige Studentin Silvia Overath aus Hannover erringen. Die Tochter der Schriftstellerin Angelika Overath und des Germanisten Manfred Koch arbeitet nicht nur für Verlage und in Jurys, sondern hat auch bereits selbst publiziert. Mit ihrer flott geschriebenen Geschichte „Anmut und Pappe“ überzeugte sie die Jury des Schwäbischen Literaturpreises.

Die ausgezeichneten Arbeiten sowie die Texte weiterer 16 Wettbewerbsteilnehmer wurden in die Anthologie „In den Bergen“ aufgenommen. „Darin wird ein facettenreicher kultureller und literarischer Raum beschrieben, der uns allen nahe liegt – weil er letztlich eine grundlegende Option unseres Lebens bildet“, so Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

Die Anthologie „In den Bergen. Literaturpreis des Bezirks Schwaben 2010“, herausgegeben von Peter Fassl, ist beim Wißner-Verlag erschienen und kostet 12,80 Euro.



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