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Mittwoch, 19.02.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Schachspieler trafen sich zum Friedensfest

Nicht nur die Läufer, sondern auch die Schachsportler richteten am Wochenende einen Friedens-“Marathon” aus. 183 Schachspieler aus ganz Süddeutschland trafen sich in Kriegshaber zum traditionellen Augsburger Friedensfest Schachopen AFRO 2012.

Ungewohnte Geräteausstattung in der Turnhalle des TSV Kriegshaber

Anders als bei den Läufern dauerte der bereits zum 19. Mal ausgespielte “Marathon” auf den 64 Feldern aber nicht vier Stunden, sondern vier Tage: Von Donnerstag bis Sonntag mussten die 183 Schachspielerinnen und -spieler im Alter von 8 bis 92 Jahren insgesamt sieben Schachpartien absolvieren – mit Spieldauern von bis zu fünf Stunden pro Partie. Und nicht Wasser, sondern Kaffee war dabei das bevorzugte Getränk.

Alexander Hilverda (links) bei seinem Schlussrundensieg gegen Jürgen Kaufeld

Alexander Hilverda (links) bei seinem Schlussrundensieg gegen Jürgen Kaufeld aus dem nordrhein-westfälischen Oberhausen


In der letzten Runde am Sonntagmittag konnte sich Alexander Hilverda vom SC Erlangen 48/88 gegen den bis dahin führenden Jürgen Kaufeld vom Oberhausener SV durchsetzen und gewann mit 6 Punkten aus 7 Partien die A-Gruppe und damit das Gesamtturnier. Zweiter wurde mit 5,5 Punkten der Münchner Felix Graf. Bester Augsburger auf Platz 10 war Robert Reimann vom Schachklub 1908 Göggingen mit 5 Punkten. Dr. Christoph Hahn vom veranstaltenden Schachklub Kriegshaber belegte mit 4,5 Punkten Platz 13. In der B-Gruppe, in der die nach Wertungszahlen schwächere Hälfte der Spieler gegeneinander antrat, siegte Alexej Janzen vom SG Kirchlengern vor Alexander Hoffart vom SC Weisse Dame Ulm.

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