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Montag, 29.11.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Schach: Meisterschaft ohne Umansky wieder spannend

Der ehemalige Fernschachweltmeister Michail Umansky hat nach zwei sicheren Siegpartien in den ersten beiden Runden der diesjährigen Schwäbischen Meisterschaft aus gesundheitlichen Gründen das Turnier beendet. Damit ist das stark besetzte Turnier zwar um einen spielstarken Publikumsmagneten ärmer, aber der Ausgang des Turniers wieder zu einer unvorhersehbaren wie spannenden Frage geworden.

Wer sich am Sonntagnachmittag im historischen Wollmarktsaal Beim Rabenbad 5 um 14 Uhr neuer Schwäbischer Meister nennen darf, ist durch das Ausscheiden des haushohen Favoriten Umansky wieder völlig offen. Für die höchste Krone, die der Schwäbische Bezirksverband mit seinen 1800 aktiven Schachspielern zu vergeben hat, kommen nun ein halbes Dutzend Spieler in Betracht. Norbert Krug (Friedberg) hat mit einem halben Zähler Vorsprung (vier Punkte aus vier Runden) ein wenig Distanz zum Verfolgerfeld hergestellt und gilt „gefühlt“ als erster Anwärter für den 300-Euro-Siegerscheck, doch die Konkurrenz ist stark genug, um den ehemaligen Erfurter noch abzufangen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der besten Schachspieler der Region geht am heutigen Samstag auf die Zielgerade. Die letzte Runde findet am Sonntag (Beginn 9 Uhr) statt.

Norbert Krug führt nach 4 Runden das Teilnehmerfeld an