Remis mit Chancenplus: FCA verpasst Heimsieg gegen Hoffenheim
Der FC Augsburg hat sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit einem 2:2 begnügen müssen – und fühlt sich am Ende doch eher wie ein Verlierer.

Auch nach dem Hoffenheimer Ausgleich blieb Augsburg die aktivere Mannschaft. Vor allem Claude-Maurice war kaum zu stoppen, leitete nahezu jeden Angriff ein und brachte die Gästeabwehr immer wieder in Bedrängnis. Die größte Chance auf den Siegtreffer bot sich in der Schlussphase: Nach einem Foul an Kade zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt – doch ausgerechnet Claude-Maurice setzte den fälligen Elfmeter über das Tor (85.).
In einer hitzigen zweiten Halbzeit mit zahlreichen Gelben Karten drängte der FCA bis zuletzt auf den Sieg. Mehrfach fehlte nur ein letzter Kontakt oder ein wenig Glück im Abschluss. Hoffenheim kam nur noch sporadisch nach vorne und konnte sich letztlich glücklich über den Punktgewinn schätzen.
Trotz der verpassten drei Punkte macht die Leistung Mut. Gegen einen ambitionierten Gegner präsentierte sich Augsburg spielerisch verbessert, offensiv variabel und über weite Strecken dominant. Angesichts des anspruchsvollen Programms zuletzt zeigt die Formkurve klar nach oben.
Bei noch fünf ausstehenden Spielen ist für den FCA in dieser Verfassung definitiv noch einiges drin. Wenn die Mannschaft an diese Leistung anknüpft und sich für ihren Aufwand künftig belohnt, dürfte sie die Saison nicht nur stabil zu Ende bringen, sondern vielleicht sogar noch für die eine oder andere positive Überraschung sorgen.
Am Samstag, 18. April spielt der FCA um 15.30 Uhr bei Bayer 04 Leverkusen.
Tore:
1:0 Claude-Maurice (11.)
2:0 Gregoritsch (14.)
2:1 Hranac (35.)
2:2 Touré (42.)
Aufstellungen:
FC Augsburg: Dahmen – Arthur Chaves, Gouweleeuw (64. Jakic), Zesiger – M. Wolf (79. Rexhbeçaj), Fellhauer, Rieder, Giannoulis, Kade (88. Kömür), Claude-Maurice (89. Gharbi) – Gregoritsch (64. Ribeiro)
TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal (89. Akpoguma), Hranac, Kabak, Hajdari (68. Bernardo) – Avdullahu, Prömel, Kramaric (73. Prass), Lemperle (89. Damar), Touré – Asllani