DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Donnerstag, 05.08.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Radverkehr: Lückenschluss gelungen

Mit einem kleinen Festakt wurde am vergangenen Freitag der Radweg in der Grottenau offiziell eröffnet. Damit geht die Ost-West-Radwegachse vom Bahnhof bis zum Jakobertor durch.

Umweltreferent Reiner Erben und OB Kurt Gribl beim Test des neuen Radweg-Teilstücks

Umweltreferent Reiner Erben (links) und OB Kurt Gribl beim Test des neuen Radweg-Teilstücks


Das wichtige letzte Teilstück Karlstraße-Ludwigstraße-Grottenau habe schon oft genug im Stadtrat Anlauf nehmen müssen, so OB Kurt Gribl: “Jetzt ist es gelungen”. 4,5 Millionen Euro hat die Stadt bereits für das Projekt “Fahrradstadt 2020” in die Hand genommen, unter anderem für 600 Abstellplätze in der Innenstadt, rund zehn Millionen sollen es bis 2020 werden. Ziel des Projekts ist es, den Anteil des Radkehrs in Augsburg von derzeit 15 Prozent auf 25 Prozent anzuheben. “Wir wollen den Individualverkehr nicht verdrängen, aber zum Umsteigen bewegen”, so der OB weiter. Dort wo es gelinge, Ängste abzubauen, sei “der Schritt aufs Pedal leichter”.

Die Bauabschnitte der Ost-West-Radwegachse



2007: Prinzeregentenstraße und Pilgerhausstraße Nordseite (530.000 €)

2010: Leonhardsberg, Jakobskirche, Pilgerhausstraße (570.000 €)

2013: Karlstraße, Ludwigstraße, Grottenau Nordseite (1.000.000 €)

2013: Umbau Kennedyplatz (600.000 €)

2014: Karlstraße, Ludwigstraße, Grottenau Südseite (1.150.000 €)