Grenzgänger
DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Montag, 18.02.2019 - Jahrgang 11 - www.daz-augsburg.de

Protest gegen AfD-Neujahrsempfang

Das Bündnis für Menschenwürde Augsburg-Schwaben e.V. hat sich anlässlich des AfD Neujahrsempfangs im Augsburger Rathaus positioniert und ruft zu einer Kundgebung auf, die sich gegen die „menschenverachtende Politik“ der AfD richtet und für ein friedliches, tolerantes und weltoffenes Augsburg einsetzt.

Mit erschreckender Regelmäßigkeit würde der Augsburger AfD Stadtrat Markus Bayerbach zum Neujahrsempfang Rednerinnen und Redner einladen, „die mit ihren menschenfeindlichen und rechtspopulistischen Aussagen den Boden unseres Grundgesetzes verlassen und ein völkisches, ausländerfeindliches und homophones Gedankengut verbreiten“, wie es in der Stellungnahme heißt. Markus Bayerbach zeige mit den Einladungen, welch Geistes Kind er sei. Nach Petry, von Storch und Gauland spricht nun in diesem Jahr Gottfried Curio im Augsburger Rathaus.

„Kurz nach dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wird nun ein Rechtspopulist an dem Ort sprechen, an dem sonst der Augsburger Friedenspreis für Versöhnung und ein Miteinander der Religionen und Kulturen verliehen wird. Curio hat, neben vielen anderen unsäglichen Aussagen, im Deutschen Bundestag von entartetem Doppelpass gesprochen und sich klar einer NS-Wortwahl bedient.“

Das Bündnis für Menschenwürde Augsburg-Schwaben e.V. ruft die Augsburgerinnen und Augsburger deshalb dazu auf, sich der Kundgebung anzuschließen, die am Sonntag, 3. Februar 2019 um 18 Uhr auf dem Rathausplatz beginnt.


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