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Samstag, 25.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Panther-Checker

„Das erste Drittel war entscheidend“

Am Freitag gewannen die Augsburger Panther gegen den Tabellenvorletzten aus Schwenningen vor über 5300 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion mit 5:3 (3:0, 1:1, 1:2).

Das erste Tor fiel dabei bereits nach 19 Sekunden. Im dritten Drittel holten die Gäste, die keine Chance mehr auf die Playoff-Teilnahme haben, noch zum 4:3 auf, ehe in der letzten Minute die Panther den Puck ins leere Schwenninger Tor zum 5:3 schoben. Vorbildlich an diesem Abend waren die rund 400 Fans aus Schwenningen, die ihre Mannschaft nicht nur begeisternd anfeuerten, sondern am Ende auch den Augsburger gratulierten, indem sie in die Fangesänge der Sieger mit einstimmten. Panther-Checker war Lukas von Hoyer, Mitarbeiter in der Sportredaktion von Pro7/Sat.1:

Sah für die DAZ das Spiel: Lukas von Hoyer


Beschreiben Sie das Spiel in fünf Sätzen!

Die Augsburger Panther fahren einen letztlich völlig verdienten 5:3-Sieg ein. Im ersten Drittel sah ich eine starke, geschlossene Mannschaft und auch eine spielerisch sehr gute Leistung der Panther. Nach der deutlichen Führung ließ man es allerdings zu locker angehen und so wurde es noch ein sehr spannendes Spiel, nachdem die Gäste kurz vor Schluss den Anschlusstreffer erzielten. Am Ende jedoch traf Trevelyan ins leere Schwenninger Tor und Augsburg brachte den Sieg über die Zeit. Das gut gefüllte Stadion explodierte und die Augsburger ließen verdient alle drei Punkte zu Hause.

Was war für Sie ausschlaggebend, dass das Spiel 5:3 ausgegangen ist?

Ganz klar das erste Drittel. Die Augsburger spielten sehr zielstrebig und hatten nach dem frühen Führungstreffer über die volle Spielzeit das nötige Selbstvertrauen um das Match zu gewinnen.

Welcher war der beste Panther?

Der beste Panther war für mich Patrick Ehelechner. Nach seiner Krankheit kehrte er sehr stark ins Panthertor zurück und hielt den Sieg für die Augsburger mit starken Paraden fest.

Wären Sie der Trainer gewesen, was hätten Sie anders gemacht?

Auffällig waren die vielen Wechselfehler der Panther. Als Trainer muss man das sicher besser managen, da die Strafzeiten jederzeit spielentscheidend sein können.

Wie beschreiben Sie die Augsburger Panther einem, der noch nie beim Eishockey war?

Die Stimmung im Augsburger Eisstadion ist zu jeder Zeit sportlich fair und auch euphorisch. Auf den Rängen fühlt man sich auf der Stelle wohl und kann so mit den Spielern mitfiebern und diese zum Sieg schreien. Wer ein Sportfan ist, den zieht das Spektakel auf dem Eis sofort in den Bann und man fiebert über die komplette Spielzeit mit.

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Am Sonntag haben die Augsburger Panther spielfrei. Das nächste Heimspiel ist aber bereits am kommenden Dienstag, 18.2. um 19.30 Uhr gegen die Hamburg Freezers, aktuell Tabellenführer. Und weil die Fuggerstädter meist gegen Spitzenmannschaft auch eine Spitzenleistung zeigen, wird die Partie im Kampf und den Einzug in die Playoffs sicher ein Eishockey-Schmankerl.