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Mittwoch, 28.09.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

Mehr Transparenz bei Asyl­unterkünften

Aus schlechter Erfahrung mit der „Ottostraße“ im Stadtteil Rechts der Wertach wollen OB Dr. Kurt Gribl und Sozial­referent Dr. Stefan Kiefer mit dem Thema Asyl­unter­künfte künftig „offen und transparent“ umgehen.



Dies gab die Stadt am Freitag bekannt. Die Unter­bringung von Asylbe­werbern bleibe selbst­verständlich Ange­legenheit der Regierung von Schwaben, so der OB. „Es ist aber Aufgabe der Stadt, sich um Bau­geneh­migungen zu kümmern, wenn sich geeignete Objekte für Asyl­unter­künfte finden. Dies ist jetzt der Fall und darüber sollen die Bürgerinnen und Bürger in Augsburg Bescheid wissen.“ Aktuell hat ein Investor eine Bauvor­anfrage für den Umbau eines ehemaligen Büro- und Gewerbe­objekts in der Zusamstraße 8 in Lechhausen zur Nutzung als Gemein­schafts­unter­kunft für maximal 95 Asyl­suchende gestellt. Der Antrag wird derzeit von den zuständigen Ämtern der Stadt auf seine baurecht­liche Zulässig­keit hin geprüft.

Foto: Asylbewerber­unter­kunft in der Ottostaße