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Freitag, 08.10.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Linke nominieren Süßmair zum OB-Kandidaten

Die Augsburger Linken nominierten am gestrigen Dienstag ihren Bundestagsabgeordneten und Stadtrat Alexander Süßmair zum OB-Kandidaten für die Kommunalwahl 2014.

... und Alexander Süßmair

Alexander Süßmair


Neben einigen Gästen konnte der Kreisvorsitzende Otto Hutter im Zeughaus 25 stimmberechtigte Mitglieder der Partei begrüßen. – Nachdem sich im Vorfeld der Kreisvorstand einstimmig für Süßmair positioniert hatte, hatte man keinen Gegenkanidaten erwartet. Es kam anders. Die nicht angegekündigte Kandidatur von Elli Frana-Feininger stellte für die meisten Anwesenden eine Überraschung dar. In ihrer 15-minütigen Bewerbungsrede plädierte Elli Frana-Feininger für ein verstärktes Engagemant von Frauen in der Politik, da Frauen meist noch härter von der sozialen Schieflage betroffen seien. Alexander Süßmair setzte sich kritisch mit der gegenwärtigen Stadtregierung auseinander. Über Prestige-Projekten wie dem Kö-Umbau, dem Innovationspark und dem völlig aus dem Ruder gelaufenen Umbau des Curt-Frenzel-Stadions vergesse die Stadt die Sorgen und Nöte der einfachen Bürger. Im Stadtrat sei es es in den vergangenen fünfeinhalb Jahren vor allem die Linke gewesen, die sich für eine angemessene Sachausstattung der Schulen, für ein Sozialticket und vor allem für die Bereitstellung von bezahlbaren Wohnungen eingesetzt hätte, so Süßmair, der sich für einen regulierten Wohnungsmarkt stark machte: „Die Miete muss sich am Einkommen der Menschen orientieren und nicht am Markt.“

Die Wahl fiel eindeutig aus. Von 25 abgegebenen gültigen Stimmen entfielen 19 auf Alexander Süßmair, seine Gegenkandidatin erzielte mit 6 Stimmen einen Achtungserfolg.