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Freitag, 24.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Kulturpark West: Kiefer begrüßt Planungen fürs Gaswerk

Dr. Stefan Kiefer, OB-Kandidat der SPD, hat die Architektenplanungen für eine kreativkulturelle Nutzung des Gaswerkeareals begrüßt.

Blick vom Gaskessel auf das Gaswerk (Bild: Kleeblatt-Film)

Blick vom Gaskessel auf das Gaswerk (Bild: Kleeblatt-Film)


“Hier werden kreative, aber umsetzbare Vorschläge gemacht, welche die ‘historische’ Bausubstanz in ihrer äußeren Erscheinung nicht antasten, dem Kulturpark West aber trotzdem den notwendigen Raum zur Entfaltung bieten”, so Kiefer zu den Plänen des internationalen Architektenteams, die am vergangenen Donnerstag vorgestellt wurden (DAZ berichtete). Mit der Machbarkeitsstudie sei aber nur der erste Punkt eines zweiteiligen SPD-Antrags abgearbeitet. Eine Machbarkeitsstudie samt Kostenschätzung für den Verbleib des Kulturparks West, dessen “Geburtshelfer” die SPD im Jahr 2006 gewesen sei, auf dem Reese-Areal fehle. Erst wenn diese vorliege, könne man unter Abwägung der Fakten und der Interessen der Künstler und Kulturschaffenden, der Anwohner sowie unter Berücksichtigung von Aspekten der Stadtentwicklung und des Städtebaus eine fundierte Entscheidung treffen.

AfD: Zukunftswerkstatt erst nach Kommunalwahl personell besetzen

Auch der Kreisverband Augsburg der AfD begrüßte am Wochenende die Planung für das Gaswerk-Areal. “Es gibt hier die seltene Chance, ein einmaliges Industriebau-Ensemble zu einem lebendigen Juwel umzugestalten. Die ersten Entwürfe und Ideen lassen erkennen, dass Augsburg damit auch im 21. Jahrhundert ankommen könnte”, so OB- und Spitzenkandidat Thomas Lis. Darüber hinaus regt die AfD an, über ein Museum und eine kreative Lösung für ein (Grand-)Hotel auf dem Gaswerksareal nachzudenken. In Erwartung einer deutlichen Veränderung im Stadtrat und bei der Person des Kulturreferenten regt die AfD an, über die personelle Zusammensetzung der geplanten Zukunftswerkstatt zum Gaswerk erst nach der Kommunalwahl zu entscheiden.