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Donnerstag, 01.10.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Kulturpark Gaswerk

Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob die Räumlichkeiten der Kulturschaffenden in den Gebäuden Nr. 47 bis 52 der Reese-Kaserne ab 2018 ins Gaswerkgelände verlegt werden können.

Blick vom Gaskessel auf das Gaswerksgelände in Oberhausen - Foto: Kleeblatt-Film

Blick vom Gaskessel auf das Gaswerksgelände in Oberhausen - Foto: Kleeblatt-Film


Dies geht aus einem fraktionsübergreifenden Antrag der Aufsichtsratsmitglieder der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBG aus den Stadtratsfraktionen CSU, SPD, PRO AUGSBURG und FW hervor. Damit soll der Flächen- und Gebäudebedarf für Augsburger Kulturschaffende gesichert werden.

Die Gebäude in der Reese-Kaserne sind bis zum 31. Juli 2017 an die Kulturpark West GmbH vermietet und derzeit noch uneingeschränkt nutzbar. Allerdings sieht die WBG-Tochter AGS (Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung) als Treuhänder in den nächsten Jahren einen erheblichen Instandsetzungsbedarf. Außerdem soll die Liegenschaft ab 2018 einer Bebauung zur Refinanzierung des Westparks und der Infrastrukturmaßnahmen zugeführt werden und steht dann nicht mehr zur Verfügung. Die Verwaltung soll nun frühzeitig prüfen, ob sich Flächen und Gebäude auf dem Gaswerkgelände in Oberhausen als Alternative eignen.