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Dienstag, 15.10.2019 - Jahrgang 11 - www.daz-augsburg.de

Künstler ziehen ins Gaswerk ein

Nach dem Staatstheater Augsburg ziehen jetzt die ersten Künstler vom Reese-Gelände auf das Gaswerkareal. In den vergangenen Monaten haben die Stadtwerke Augsburg (swa) als Eigentümer des Gaswerks die Räume für die neuen Mieter hergerichtet.

Mit Blick auf den Gaskessel: Monika Sattler hat sich im Ofenhaus-Neubau schon eingerichtet
Foto: swa / Thomas Hosemann

Das ehemalige Gaswerk Augsburg-Oberhausen wird von den Eigentümern, den Stadtwerken Augsburg (swa), zusammen mit der Stadt Augsburg zu einem Zentrum für Künstler, Theater, Kultur- und Kreativwirtschaft entwickelt. Die Stadt mietet die Flächen für die Künstlerateliers von den swa und betreibt diese dann in Eigenregie. Für die Künstlerateliers und Übungsräume wird die Kaltmiete fünf Euro pro Quadratmeter betragen. 5.000 Quadratmeter sind für die Künstler des Reese-Areals auf dem Gaswerk reserviert. Insgesamt werden etwa 120 Künstler auf das neue Gelände ziehen.

Im März werden jetzt die ersten Mieter, 34 Künstler aller Genres, von der Ölmalerei bis zur Straßen-Fotografie in den Neubau des „Ofenhauses“ sowie das ehemalige „Sozialgebäude“ einziehen. Im April sollen Musiker in den „östlichen Werkstätten“ folgen. Die Freiflächen werden bis Mitte des Jahres zu einem Areal für Festivals und Open-Air-Konzerte hergerichtet. Dort soll vom 20. bis 22. Juni erstmals das Modular-Festival stattfinden. Bis Mitte kommenden Jahres wird das „Reinigergebäude“ von den swa für Bands hergerichtet. Die Ansiedlung von Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, eines Musik-Clubs und weiterer Gastronomie ist noch Zukunftsmusik.



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