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Sonntag, 18.10.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Kommunalwahl: Linke fordern kürzeren Plakatierungszeitraum

Die Linken Stadträte Christine Wilholm und Frederik Hintermayr haben gestern in einem Antrag gefordert, dass der Zeitraum, in dem vor Wahlen Plakate aufgestellt werden dürfen, von zehn auf sechs Wochen reduziert wird.

“Unmut über Vermüllung”: Historische Politplakate zum Königsplatzumbau – Fotomontage: DAZ

„Gerade während der Kommunalwahl bin ich von vielen Bürgern angesprochen worden, die mir ihren Unmut über die Vermüllung der Stadt über einen so langen Zeitraum ausgesprochen haben. Viele Plakate, die vom Wind oder durch Vandalismus heruntergerissen wurden, blieben lange im öffentlichen Raum liegen. Wenn man die Dauer des Plakatierens verkürzt, so wird auch die Akzeptanz der Plakate höher und die Wahrscheinlichkeit von Vandalismus und wetterbedingten Schäden geringer“, so Christine Wilholm.

„Zehn Wochen vor allen Wahlen, Volks- und Bürgerentscheiden ist ein zu langer Zeitraum. Ein Zeitraum von sechs Wochen reicht völlig aus, um die Bürger*innen über die Parteien, Personen und Ziele, die zur Wahl stehen zu informieren. Und genau das ist doch die Absicht des Plakatierens“, ergänzt Frederik Hintermayr.