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Montag, 02.08.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Kamin des Kesselhauses wird saniert

Ende Februar beginnen die Sanierungsarbeiten für den rund 65 Meter hohen Kamin des Kesselhauses beim Glaspalast.

Glaspalast und Kesselhaus-Kamin vor Alpenkulisse im Januar 2014

Der denkmalgeschützte Industriekamin auf dem Gelände des Proviantbach­quartiers ist ein Relikt aus der erfolgreichen Zeit der Textilbranche Augsburgs Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Er zählt zu den Silhouette-prägenden Türmen der Stadt Augsburg. Die Sanierungsarbeiten gestalten sich durch die Form und Höhe des Schornsteins “als durchaus schwierig”, so eine städtische Presse­mitteilung vom Mittwoch.

Das Wirtschaftsreferat hat für die Sanierung 100.000 Euro bereitgestellt. Weitere Mittel werden vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, von der Bayerischen Landes­stiftung und vom Prinzfonds erwartet. Im Mai 2010 hatte der Liegenschaftsausschuss des Stadtrats schon einmal den Abriss des im städtischen Besitz befindlichen Schornsteins beschlossen, dies aber im Juli 2011 revidiert (DAZ berichtete). Die Verwaltung ging damals von 210.000 Euro Gesamtkosten für die Sanierung aus, der mühsame Abbruch von Hand wäre mit 290.000 Euro deutlich teurer gewesen.