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Montag, 06.12.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Im Labyrinth der Baustellen

Wer wissen will, warum der Mensch in der Moderne bereit ist, sich als unfertiges Wesen zu begreifen, sollte auf seiner verwegenen Suche nach Erkenntnis in Augsburg Halt machen. In Augsburg hat das Wort „Baustelle“ babylonische Höhe erreicht. Hier zeigen uns die Baustellen, wer wir sind und wer wir gerne wären.

Von Siegfried Zagler



Gott erschuf die Welt in sieben Tagen, Ruhetag inklusive. So will es die Legende, die, soviel steht immerhin fest, die Kulturgeschichte der Menschheit stärker beeinflusst hat als jene linguistische Saga, die davon erzählt, dass die Ureinwohner Alaskas 17 verschiedene „Farbtöne“ zu differenzieren verstehen, wo unsereins nur ein „einziges Weiß“ erkennt. Eine Legende übrigens, die lange Zeit genauso unangreifbar in Stein gemeißelt schien wie der biblische Schöpfungsmythos im Mittelalter, das – im Sinne der Weiterentwicklung des Blicks auf uns selbst – erst zu Ende ging, als ein gewisser Charles Darwin die Weltbühne betrat.

Unsere Städte sind Orte der Abstraktion

Dass die Natur in all ihren Ausformungen und irrwitzigen Selbstbehauptungsprozessen einem stetigen Wandel unterworfen ist, gehört mittlerweile zum Standardrepertoire unseres Wissens und wäre nicht weiter der Rede wert, wären wir nicht ständig der Versuchung ausgesetzt, so zu tun, als wären wir als Spezies außerhalb der Natur angesiedelt. Die Stadt ist zum Beispiel ein Ort, wo sich diese irrige Vorstellung leicht pflegen lässt. Unsere Städte sind Orte, in denen sich die Natur auf gepflegte Parks und Blumengärten reduzieren, sind Orte der Kunst und des Verkehrs, sind Orte der Abstraktion, in denen ihre Bewohner „die Natur“ mit dem Wetter und den Nachrichten einer fernen Klimakatastrophe gleichsetzen. In der Stadt ist man vor der grausamsten aller Einsichten, dass wir nämlich der Schwerkraft genauso folgen müssen wie jeder Regenwurm, ein Stück weiter entfernt als auf der grünen Wiese. Dass wir dem Lauf der Natur gehorchen müssen, als hätte es die Schrift und die Bohrmaschine nie gegeben, ist für die Bewohner der Städte eine Art abstrakter Schöpfungsmythos, bestenfalls eine Religion für Naturvölker, also eine Erkenntnis, die man nicht weiter beachten muss, weil die Städte eine andere Welt darstellen, eine Art Gegenentwurf zur Schöpfungsgewalt der Natur, eine Abstraktion der natürlichen Welt, einen kühnen Entwurf, dessen Kraft in der Vielheit der Kulturen reflektiert wird. Die Stadt ist eine Welt in der Welt. Eine Welt mit universalen Regeln und einer universalen Religion, deren Evangelium der unaufhörliche Wandel, das ewige Fortkommen ist. Kontemplation und Entschleunigung sind in den Stadtwelten Teufelswerk, sind Vorboten des Niedergangs. Sinkende Bewohnerzahlen und Leerstand in Verbindung mit sinkendem Mietzins sind die Totenglocken, die diesen Niedergang ankündigen, sind im Evangelium der Städte sichere Zeichen einer urbanen Morbidität, der der Verfall der Sitten und der Rechtssicherheit zu folgen pflegt. Städte neigen entweder dazu, sich selbst zu fressen oder sich von selbst (ohne erkennbare Krankheit) aufs Totenbett zu legen. Gegen diesen Teufel hilft nur eins: bauen!

Die Baustelle als heiliger Gral der Moderne

Baustellen deklarieren die Stadt zu einem mythischen Ort

Baustellen deklarieren die Stadt zu einem mythischen Ort


Baustellen sind die Altäre der modernen Stadt. Sie deklarieren die Stadt zu einem mythischen Ort. Zu einem Ort, der unsere vorgestellte Differenz zur Natur reflektiert. Die Stadt war bereits im Mittelalter ein Ort des Fortschritts und der Hoffnung, eine Welt mit eigenen Mythen. Städte waren und sind per Definition Baustellen. In der Baustelle erkennt sich der Mensch als ewig fortschreitendes aber zugleich ewig unfertiges Individuum. Die Baustelle ist der heilige Gral der Moderne, ist ein Instrument der Erkenntnis, ein Ort, der uns auf uns selbst zurückwirft. „Wie unsere Städte und Lebenswelten nie fertig gebaut sind, sondern fortwährend um- und neu gebaut werden und sich darum in unaufhörlichem Aufruhr befinden, so gehört auch zur Daseinserfahrung, dass der Mensch nie fertig geformt ist“, so Roman Bucheli in der Neuen Züricher Zeitung vom 12. Juli 2013.

Will man also außerhalb von New York, der Mutter aller Baustellen, wissen, ob es im Rest der Welt neue Erkenntnisse bezüglich der Existenz des Menschen gibt, dann muss man sich nach Augsburg aufmachen. In Augsburg darf man in Sachen Baustellen ein ähnlich hoch ausgebildetes Differenzierungspotential wie bei den Ureinwohnern Alaskas bezüglich der Farbe Weiß vermuten.

Baustellen verweisen auf eine bessere Zukunft

Ein Labyrinth aus Gruben, Baggern, Kränen, Dreck und Presslufthämmern

Ein Labyrinth aus Gruben, Baggern, Kränen, Dreck und Presslufthämmern


Nie war Augsburg eine aufregendere Stadt, nie großstädtischer als in dieser Zeit, die in die Stadtgeschichte als die Zeit des Umbaus und als „Zeit der Baustellen“ eingehen wird. Nie war die Spannung größer. Nie war unsere Stadt, nie waren unsere Verkehrswege unübersichtlicher. „Niemand steigt zweimal in den gleichen Fluss“: Was für ein Zitat! „Niemand in der Stadt Augsburg geht zweimal den gleichen Weg. Okay, das ist leicht übertrieben. „Alles fließt.“ Heraklits „Panta rhei“ ist ein antiker Geniestreich, eine Andeutung der Moderne und ein Zitat, das man gerne auf sich stetig entwickelnde Großstädte münzt, während das Putzige und der ewig gleiche Trott des Gemütlichen für die Provinzstädtchen gilt: „Alles ist Eins.“ In Augsburg ist alles im Fluss. Wie wird es sein, wenn alles fertig gebaut ist? Wann wird das sein? Wann hört das Unfertige auf? Der Grüne Stadtrat Christian Moravcik beziffert den Sanierungstau der Stadt auf eine Milliarde Euro. Augsburgs Tourismusdirektor Götz Beck hätte schon längst damit werben können: Eine Stadt, deren Zentrum über Jahre hinweg beinahe vollständig in einer Baustellen versinkt, lärmend Bewohner und Besucher durch ein Labyrinth aus Gruben,  Baggern, Kränen, Dreck und Presslufthämmern schickt, hat es in dieser Form in Deutschland nach dem Krieg nicht mehr gegeben. Mit Wiederaufbau hat die unfertige Stadt des Religionfriedens nichts zu tun, sondern vielmehr mit den Versäumnissen der Vergangenheit und natürlich mit der deutschen Fördersystematik, die die

Maximilianstraße: die größte aller Verheißungen

Maximilianstraße: die größte aller Verheißungen


Bewohner Augsburgs nach einer langen Phase der Selbstverliebtheit in einen Zustand  der Ratlosigkeit versetzt, in einen tranceartigen Schwebezustand: Baustellen sind die Nahtstellen des Bewusstseins, sie leiten die Metamorphose ein, sind Übergangszustände, imaginäre Fähren zwischen dem Vergangenen und dem Zukünftigen. Die Vergangenheit wird neu begriffen, das Zukünftige nennt sich „Versprechung“. Baustellen betonen das Vorübergehende im Hier und Jetzt und verweisen gleichzeitig auf die größte aller Verheißungen: eine bessere Zukunft.

Baustellen stellen uns in Frage

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Ein Zeugnis dafür, dass sich die Stadt ihrer historischen Tiefe nicht bewusst ist: die Außentreppe am Fünffingerlesturm


Dass das nicht immer so sein muss, davon erzählt die rätselhafteste, langwierigste und zugleich übersichtlichste Baustelle der Stadt: die so genannte unvollendete Außentreppe am Fünffingerlesturm. Sie bezeugt in ihrer Entstehungsgeschichte die Verkapselung und Selbstverliebtheit einer ehemaligen Stadtregierung. Die unvollendete Baustelle am historischen Fünffingerlesturm hat heute den Charakter eines politischen Mahnmals, sie erzählt von kleinkariertem Verwertungsdenken und auch davon, dass sich die Stadt Augsburg ihrer historischen Tiefe nicht bewusst ist, wovon zum Beispiel auch die aus der Not heraus verstaatlichte Stadt- und Staatsbibliothek erzählt, oder die maroden Reste der ehemaligen Stadtmauer, der Holl-Stadel und das Gignoux-Haus. Am weitesten davon

Edelbaustelle Klinikum Augsburg

Edelbaustelle Klinikum Augsburg - Foto: Kleeblatt-Film


entfernt: Die „Edelbaustelle Klinikum“. Das Projekt Universitätsklinik steht für einen verwegenen Plan eines Oberbürgermeisters und das Versprechen eines Ministerpräsidenten; ein Versprechen, dessen Einlösung von Beginn an auf ein schnelles Gleis gestellt wurde. Ein Projekt, das immer von Unkenrufen begleitet wurde, und das ohne den politischen Willen eines Kurt Gribl so nicht angefasst worden wäre. Zwischen dem Fünffingerlesturm und dem Klinikum liegt eine Welt, besser: eine Grube voller Baustellen-Welten, die uns und unsere Stadt bespiegeln, als wären wir Bewohner einer antiken Polis mit platonischen Höhlengängen ohne Ausweg.

Es gibt Baustellen, die uns als Kulturstadt in Frage stellen: Was machen wir zum Beispiel mit dem maroden Großen Haus des Stadttheaters? Finanzreferent Hermann Weber hat kürzlich den Kulturausschuss angemahnt, diesbezüglich endlich eine Ansage zu machen.

Es gibt Baustellen, die uns als Bildungsstadt in Frage stellen: Nach vielen Jahren Gestank soll nun im August ein Sofortprogramm für städtische Schultoiletten Abhilfe bringen. Es gibt Baustellen, die unsere Handlungsfähigkeit in Frage stellen: Warum zum Beispiel haben wir die Jahrhundertchance auf dem ehemaligen Hasenbräu-Gelände zwischen den beiden interessantesten Straßen der Stadt, die unsere große Zeit in der Renaissance (Maximilianstraße) und die große Zeit des aufstrebenden Bürgertums im 19. Jahrhundert (Konrad-Adenauer-Allee) reflektieren, nicht im Sinne der Fortführung der Stadt genutzt? Die Wohnbebauung nach Schema F an diesem Ort bezeugt nicht nur mangelndes Selbst- und Machbarkeitsbewusstsein innerhalb der politischen Kaste, sie bezeugt auch, dass man sich als Stadt innerhalb einer leichtfertig behandelten „Dynamik der Weiterentwicklung“ leicht verlaufen kann, wovon auch das Textilviertel erzählt.

Kaltblütige Gentrifizierung im Textilviertel

Es gibt Baustellen der falschen Dynamik:Vor wenigen Jahren noch vital von weniger gut betuchten Bürgern dieser Stadt bewohnt, wurde die Provinostraße mit einer Kaltblütigkeit einem Prozess der Gentrifizierung unterworfen, sodass man blass wird, wenn man das Vorher noch in Erinnerung hat und dort heute spazieren geht. Das Textilviertel ist zu einer Schlafstadt verwandelt worden, in der sich bei Quadratmeterpreisen von 4000 Euro plus X selbst Augsburger „Sehr-gut-Verdiener“ keinen eigenen Wohnraum mehr leisten können. Wer also soll dort wohnen? Die zukünftigen Ingenieure, die in absehbarer Zeit auf dem Gelände des Innovationsparks arbeiten werden? Oder eben Münchner Mietpreis- und Wirtschaftsflüchtlinge, wie es Wirtschaftsreferentin Eva Weber gerne sähe?

Es gibt Baustellen der Verschwendung, wie zum Beispiel den Bahnhofsumbau, der in Sachen Kosten-Nutzen-Analyse in unterirdischen Gefilden angesiedelt ist. Und es gibt Baustellen der Verirrung und Gelehrsamkeit sowie des politischen Wahlkampfes, wie zum Beispiel das Drama des Königsplatzumbaus lehrt.

Der Kö-Umbau und die Skandalbaustellen CFS und Brechtbühne

Gleisverlegung Königsplatz

Gleisverlegung Königsplatz: Sehnsucht nach großstädtischem Flair


Wo zuerst eine Stadtautobahn mit Tunnel geplant war, soll nun ein Boulevard und ein neues städtebauliches Konzept ein neues Stadtzentrum kreieren, das die Augsburger Sehnsucht nach großstädtischem Flair beschreibt. Der Königsplatzumbau war unter dem Regenbogen als verkehrliche Verbesserung gedacht und wurde nach der Umsetzung des geforderten Ideenwettbewerbs im gewonnenen Bürgerentscheid zu einer notwendigen städtebaulichen Generalüberholung ausgerufen. Ob das neue Gesamtkonzept verkehrlich wie ästhetisch im Alltagsbetrieb funktioniert, lässt sich bis jetzt nicht mit Sicherheit sagen. Optisch, soviel zeichnet sich ab, könnte der neue Königsplatz jedenfalls ein Fiasko werden. Der Umbau der Maximilianstraße ist dagegen gelungen. Doch auch an diesem Ort kann man die politische Oberflächlichkeit des Augsburger Stadtrats ablesen. Durch diese historische Straße werden vermutlich 40 Meter lange mobile Werbetafeln fahren, wie man die S-Bahnen, die man in Augsburg noch immer „Straßenbahnen“ nennt, bezeichnet sollte. Eine schwerwiegende Verfehlung der politischen Kaste, die amateurhafte verkehrliche Optimierungszwänge über den Wert der

Skandalbaustelle Brechtbühne

Skandalbaustelle Brechtbühne


Historizität stellt, dem größten Wert der Stadt. Es gibt, wenn man so will, metaphorische Baustellen, die man nicht mit schwerem Gerät, sondern mit Gedankenschärfe und politischem Willen auflösen sollte. Der Stadtjugendring müsste längst einer grundlegenden Reform unterworfen werden oder eben nicht mehr als Dienstleister mit städtischen Geldern finanziert werden. Die gesamte Förderstruktur im Kulturbereich ist eine Ewigkeitsbaustelle, von der alle wissen, die aber niemand betreten will. Es gibt Wahlkampf-Baustellen, wie zum Beispiel den Kulturpark West und es gibt Baustellen, die noch keine sind, aber als solche herbei geredet werden, wie zum Beispiel das Areal am Gaswerk. Und es gibt schließlich skandalöse Baustellen, die sich wie Blei um die Hüften der Stadtregierung gelegt haben. Der Theater-Container, der heute „Brechtbühne“ heißt, war so eine Baustelle.

CFS: Der Stadtrat wurde zu spät informiert

Skandalbaustelle CFS

Skandalbaustelle CFS


Das Curt-Frenzel-Stadion ist eine weitere Skandalbaustelle, die auch nach ihrer Ernennung zum „Schmuckkästchen“ durch OB Gribl nicht als „geheilt“ betrachtet werden darf. Bei der Heilung dieser Baustelle geht es nach Auffassung von Eva Leipprand (Grüne) um die Rettung der politischen Kultur der Stadt. Es geht um Zuständigkeit und politische Verantwortung für einen Schaden, der mit zirka fünf Millionen Euro beziffert wird. Man habe ein schlichtes Stadion bestellt und habe ein Schmuckkästchen bekommen, ohne dass der Stadtrat befragt worden sei, ob er die Umplanungen mittrage, so die Rathaus-Opposition, die sich durch den Prüfbericht des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands bestätigt sieht. Stefan Mayr, Journalist der Süddeutschen Zeitung, ist bisher der einzige neutrale Beobachter, der Einsicht in den Prüfbericht nehmen konnte. „Der Stadtrat wurde voll umfassend erst ab Oktober 2010 vom konkret stattgefundenen Planungsverlauf informiert. Er konnte lediglich noch die Folgen des Vorgehens beeinflussen, weil zu diesem Zeitpunkt das Projekt faktisch schon zu fortgeschritten war“, so zitiert die Süddeutsche Zeitung aus dem Prüfbericht, der, sollte die Lesart Mayrs die Gesamtheit des Prüfberichts widerspiegeln, Oberbürgermeister Kurt Gribl und den damals wohl federführend verantwortlichen Sportreferenten Peter Grab in große Schwierigkeiten bringen könnte.

Gribl: „Ich bin ins Auge des Taifuns gegangen“

Im Auge des Taifuns: Kurt Gribl (links), Franz Pschierer

Im Auge des Taifuns: Kurt Gribl (links), hier mit Franz Pschierer


„Die Informationsdichte bis zum Zeitpunkt der Schadensfeststellung ist mangelhaft gewesen“, so Kurt Gribls zarte Note der Kritik in der vergangenen Stadtratssitzung an den wohl damals zuständigen Peter Grab, dessen Federführung nach der Schadensfeststellung „mit Verfügung des Herrn Oberbürgermeister vom 22.12. 2010 auf das Baureferat übertragen wurde“, wie es im Prüfbericht heißen soll. „Ich bin seinerzeit ins Auge des Taifuns gegangen“, so Gribl, der im Herbst 2010 der katastrophalen Krisenkommunikation einen Riegel vorschob und Peter Grab, Gerd Merkle sowie AGS-Chef Edgar Mathe, der sich wie ein Berserker vor die beiden Architekten gestellt hatte, die nun für den Schaden allein verantwortlich sein sollen, einen Maulkorb verpasste. Sollten sich beim Prozess um die Regressforderungen gegenüber den Architekten eine deutliche Mitschuld der Stadt bei der Schadensbildung heraus kristallisieren, wäre Peter Grab endgültig eine lame duck, mit der sich kein Blumentopf mehr, geschweige denn eine Wahl gewinnen ließe.

Baustellen machen die Höhe und die Tiefen einer Kultur sichtbar, sie erzählen uns, wer wir sind und wohin wir uns gerne entwickeln würden. Das CFS-Debakel ist ein Gesellschaftsroman erster Güte. Ein Roman, in dem die Augsburger Allgemeine eine tragende Rolle spielt, weil sich sozusagen mit Händen greifen lässt, dass der mächtige Medienkonzern die politische Aufklärung sehr gelassen bearbeitet und kommentiert, was damit zu tun haben könnte, dass die Verlagsleitung mit der Entwicklung vom „Schuhkarton“ (Mathe) hin zum „Schmuckkästchen“ (Gribl) sehr zufrieden sein dürfte. Schließlich trägt das Eisstadion am Schleifgraben den Namen des AZ-Gründers Curt Frenzel.