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Dienstag, 20.10.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Hochablass: Rampe ersetzt Treppe

Seit dem heutigen Dienstag ist der Hochablass wieder bequem zu überqueren. Die provisorische Treppe, die am 18. Juli nach dem Abriss zweier Betonelemente und der Aufschüttung eines Dammes eingebaut wurde, ist jetzt durch eine flache Rampe ersetzt.

Rampe am Hochablass: Nicht das Augsburger UNESCO-Wasser, sondern das Setzen der Spundwände rechts neben der Rampe war heute die Attraktion

Rund 30 Meter lang ist die Rampe, die vom Damm entlang der Kraftwerksbaustelle hinauf auf den Hochablasssteg führt. Sie ist laut Stadtwerken behindertengerecht und hat sogar die nach jeweils 6 Metern Rampe geforderten waagrechten Zwischenpodeste. Nur die untere Anschüttung könnte noch etwas flacher und damit benutzerfreundlicher ausgestaltet sein.

Attraktion neben der Rampe ist derzeit eine riesige Ramme, die die 20 Meter langen tonnenschweren Stahl-Spundwandelemente mit kräftiger Vibration in den Boden des Baufeldes für das neue Kraftwerk presst. Nach Abschluss der lautstarken Arbeiten, die heute immer wieder zu minutenlangen Sperrungen der Rampe führten, wird innerhalb der Spundwand die Baugrube ausgehoben.

Fotos von der Baustelle:

Wenige Meter neben der Rampe schwebt ein 20 Meter langes Spundwandelement ein.
Der Stahlträger wird in den Boden gepresst. Viele Elemente nebeneinander ergeben am Ende die Spundwand zur Baugrubenumschließung.
Während der kritischen Phase des Rammens wird die Rampe immer wieder für die Passanten gesperrt.