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Montag, 20.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Großes Interesse an Fahrrad-Verbesserungen

Halbzeit bei der Online-Umfrage zur „Fahrradstadt Augsburg“

Thomas Hertha, Radverkehrs­beauftragter der Stadt Augsburg

Thomas Hertha, Radverkehrs­beauftragter der Stadt Augsburg


Zur Halbzeit der Online-Umfrage „Wie fährt man heute Rad in Augsburg?“ zeichne sich ein großes Interesse an Verbesserungen und Anregungen für ein neues Radverkehrskonzept in Augsburg ab, teilt der städtische Radverkehrs­beauftragte Thomas Hertha mit. Bis zum gestrigen Mittwoch, so die Pressemitteilung, hätten mehr als über 1500 Bürgerinnen und Bürger den Fragebogen beantwortet – ein Rücklauf von fast 60 Prozent.

Noch bis 3. März 2014 möchte die Stadt wissen, wo die Infrastruktur für den Radverkehr verbessert werden soll, wo Mängel beseitigt werden müssen und wo Service- und Informationsangebote bereitzustellen sind. Zentraler Teil der Umfrage sind die Wünsche der Radfahrer und Informationen darüber, wo es Problemstellen gibt. Wer mitmachen möchte, kann sich den Fragebogen in der Bürgerinformation am Rathausplatz holen, noch einfacher geht das direkt im Internet: www.augsburg.de/radverkehr.

Die persönliche Einschätzung der heutigen Situation des Radverkehrs durch die Bürger helfe, das Projekt Fahrradstadt 2020 voranzubringen und bis zum Jahr 2020 den Anteil des innerstädtischen Radverkehrs von heute 15 auf 25 Prozent anzugehen. Dafür ist entscheidend, dass in Augsburg gerne Rad gefahren wird und dass sich die Menschen „verkehrstechnisch sicher fühlen“, so Thomas Hertha. Trotz bereits erreichter Fortschritte habe Augsburg „noch Potenzial, um die Rad-Infrastruktur auszubauen. Da ist Bürgerbeteiligung ganz wichtig, um alle mitzunehmen.“ Workshops sollen noch vor der Sommerpause dazu beitragen, dass die Ergebnisse der Fahrradumfrage systematisch umgesetzt werden können.