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Dienstag, 25.01.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

Gribl kämpft für Rettungshubschrauber beim Zentralklinikum

Nachdem durchgesickert sein soll, dass das Bayerische Innenministerium für den vom Rettungszweckverband Augsburg geforderten Rettungshubschrauber als Standort nicht Augsburg, sondern Donauwörth vorziehe, macht sich Augsburgs Oberbürgermeister für den Hubschrauberstandort Klinikum stark.

Seit geraumer Zeit fordere der Rettungszweckverband Augsburg gegenüber dem Bayerischen Innenministerium die Stationierung eines Rettungshubschraubers beim Zentralklinikum Augsburg, heißt es in der gestrigen Pressemitteilung des OB-Referats. „Das zuständige Ministerium wollte diese Frage in einem Gutachten klären, das sich mit dem Rettungsdienst in Bayern befasst, und das zwischenzeitlich fertig gestellt sein müsste“.

OB Kurt Gribl: "Rettungshubschrauber längst überfällig"

OB Kurt Gribl: "Rettungshubschrauber längst überfällig"


Das Gutachten liegt der Stadt Augsburg bislang noch nicht vor, aber laut Presseberichten soll der Rettungshubschrauber nicht in Augsburg, sondern in Donauwörth stationiert werden. Sollte dies zutreffen, würde das bei den Verantwortlichen der Stadt und der Landkreise auf Unverständnis stoßen. „Mit einem längst überfälligen Rettungshubschrauber werden im Verbandsgebiet Lücken abgedeckt. Der Standort muss aber so gewählt werden, dass die Ausnutzung des Hubschraubers möglichst optimal erfolgt. Dies ist beim Augsburger Zentralklinikum gegeben, zumal der Hubschrauber auch mit Notärzten des Klinikums besetzt werden soll“, so OB Kurt Gribl, der gleichzeitig empfiehlt, den Wortlaut des Gutachtens abzuwarten, „wie auch die einschlägigen Verfahren, in die sich die Beteiligten noch einbringen können und werden“.