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Dienstag, 04.08.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Goerlich gibt auf

Paukenschlag in der Stadtverwaltung: Popkulturbeauftragter legt Amt nieder

Nur noch bis Ende März im Amt: Popkulturbeauftragter Richard Goerlich

Nur noch bis Ende März im Amt: Popkulturbeauftragter Richard Goerlich


Mit dem 31. März 2012 beendet Richard Goerlich seine Tätigkeit als Popkulturbeauftragter der Stadt Augsburg. Der 41-jährige legt sein Amt auf eigenen Wunsch nieder. „Ich möchte in den nächsten Monaten neue berufliche Herausforderungen angehen. Ich danke ausdrücklich der Stadt Augsburg, insbesondere Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, für das in mich gesetzte Vertrauen“, so wird Goerlich in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert.

“Mit ihm verlieren wir einen konzeptionell denkenden Kopf”

Goerlichs Arbeit wurde unter anderem 2010 mit dem Bayerischen Rockpreis „PickUp“ von Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch ausgezeichnet. Als Planer und Organisator des  Rahmenprogramms „City of Peace“ zur Frauenfußball-WM setzte Goerlich mit seinem Festivalkonzept für die Stadt Augsburg neue Maßstabe bezüglich kultureller Nutzung des öffentlichen Raums. „Ich bedaure den Abschied von Richard Goerlich als Mitarbeiter der Stadtverwaltung sehr. Er hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren einen äußerst wichtigen Beitrag zum Kulturleben unserer Stadt geleistet. Mit ihm verlieren wir einen über die Maßen engagierten und konzeptionell denkenden Kopf“, so Oberbürgermeister Kurt Gribl. Richard Goerlichs Vertrag mit der Stadt wurde erst im Spätsommer 2011 um drei Jahre verlängert. Für eine differenziertere Stellungnahme war heute Nachmittag für die DAZ weder Kurt Gribl noch Richard Goerlich zu erreichen.