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Dienstag, 15.10.2019 - Jahrgang 11 - www.daz-augsburg.de

Floßlände: Stadt und Investor unterzeichnen Erbbaurechtsvertrag

Mit der Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrages zwischen der Stadt Augsburg und Umberto Freiherr von Beck-Peccoz sei ein wichtiger Meilenstein für die weitere Entwicklung des Lechhauser Flößerparks erreicht, so die Stadt Augsburg in einer gestern veröffentlichten Presseerklärung.

Flößerpark an der Lechbrücke – Foto © DAZ-Archiv

Für die geplante Gastronomie im Lechhauser Flößerpark hatte sich Beck-Peccoz als Investor und künftiger Betreiber bei der Stadt Augsburg beworben. Das Grundstück, auf dem die neue Gaststätte Floßlände errichtet werden soll, liegt im Eigentum der Stadt Augsburg. Bau und Betrieb der Gaststätte werden in Form eines Erbbaurechts an den privaten Investor vergeben.

Zugang zum Lech für Besucher

Nach der Vertragsunterzeichnung hängt der weitere Zeitplan nun davon ab, wann der Investor einen Bauantrag für die Errichtung der geplanten Ausflugsgaststätte einreicht und dieser genehmigt wird. Die Stadt ihrerseits wird im Zusammenhang mit dem Bau der Floßlände eine öffentliche Freitreppe errichten. Sie ermöglicht einen Zugang zum Lech und will Besucher zum Verweilen einladen. Durch die gastronomische Nutzung und den Wasserspielplatz, der derzeit gebaut wird, soll die Aufenthaltsqualität in der Grünanlage gestärkt und ein attraktiver Naherholungs- und Freizeitbereich für den Stadtteil geschaffen werden.

Das Projekt, das bereits 2012 vom Augsburger Stadtrat beschlossen wurde (veranschlagte Kosten 1,35 Millionen Euro), verschwand während der „Rotstiftphase“ in den engen Sparmaschen des ehemaligen Finanzreferenten Hermann Weber und dämmerte beinahe vergessen viele Jahre vor sich hin.



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