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Samstag, 24.07.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FDP: Aufstellungs­versammlung am 30. November

Die Augsburger FDP hat am vergangenen Montag auf ihrer Kreishauptversammlung  einen neuen Kassier gewählt und wird am 30. November ihre Aufstellungsversammlung abhalten. Als Favorit für den OB-Kandidaten wird Markus Arnold gehandelt.

Markus Arnold: OB-Kandidat der FDP?

Markus Arnold: OB-Kandidat der FDP?


Auf ihrer Kreishauptversammlung am vergangenen Montag wählte die Augsburger FDP einen neuen Kassenwart, da sich der bisherige, Christian Dittmayer, beruflich verändert und nicht mehr in Augsburg wohnen wird. Neuer Kassier ist Toni Resch, der mit hoher Übereinstimmung ins Amt gewählt wurde. Ursula Eyrich und Ralf Neugschwender traten von ihren Ämtern als Beisitzer des Vorstands ebenfalls aus beruflichen Gründen zurück, Toni Resch machte seinen Platz als Beisitzer frei, sodass drei neue Beisitzer gewählt werden mussten: Dr. Jürgen Geppert, Maximilian Funke-Kaiser und Gerrit Brandt bekleiden nun diese Ämter. Beschlossen wurde darüber hinaus, dass die FDP mit einem OB-Kandidaten in den Kommunalwahlkampf zieht. Die Aufstellungsnominierung für die Liste und den OB-Kandidaten findet am 30. November statt. Als Top-Favorit für die OB-Kandidatur wird nach Informationen der DAZ Markus Arnold gehandelt.



FDP muss keine Unterschriften sammeln


Im Gegensatz zu den Piraten, der CSM, der AfD, der Bayern-Partei, die wieder antreten will, und anderen kleinen Newcomern (wie zum Beispiel „die Polit-WG“) muss die FDP keine Zulassungs-Unterschriften sammeln, obwohl sie weder im Landesparlament noch im Bundesparlament noch im Stadtrat vertreten ist. 2008 zog die FDP zwar mit einem Sitz in den Augsburger Stadtrat ein, doch die FDP-Stadträtin Rose-Marie Kranzfelder-Poth wechselte während der Stadtratsperiode zu den Freien Wählern. Die FDP muss deshalb keine Unterschriften für die Zulassung zur Kommunalwahl sammeln, weil sie im Europaparlament vertreten ist. Die Anzahl der notwendigen Unterschriften liegt bei 470.