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Samstag, 24.07.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FCA: „Wir haben Fehler gemacht“

Im Rahmen seines gestrigen Auftritts im Augsburger Presseclub waren von Walther Seinsch erstmalig selbstkritische Töne hinsichtlich der Einkaufspolitik des FC Augsburg zu vernehmen.



In der Zeit nach dem Aufstieg in die Bundesliga sei man zu zögerlich gewesen und habe zuwenig Bereitschaft zum Risiko gezeigt, so FCA-Präsident Seinsch. Zwar sei die Mannschaft relativ nah dran, um die Liga halten zu können, aber in der Kreativ-Qualität würden noch Spieler fehlen. „Am Geld habe es nicht gelegen“, so Seinsch, der gestern prognostizierte, dass der FCA in der kommenden Transferphase sehr aktiv sein werde. „Man hätte Geld gehabt, um Spieler, die im unteren Viertel der Gehaltsskala der Ersten Liga liegen, verpflichten zu können“, so Seinsch, der aufgrund einer Depression in der heißen Transferphase nach dem Aufstieg nicht im operativen Geschäft tätig war. FCA-Manager Andreas Rettig nannte damals das zögerliche Agieren auf dem Transfermarkt „wirtschaftliche Vernunft“.

Walther Seinsch 2009 mit Horst Seehofer (Foto: Gaby Zweck)