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Donnerstag, 15.01.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

FCA – Union Berlin: Nur 1:1 – bitterer Ausgleich in der Nachspielzeit

Der FC Augsburg hat sich trotz eines bitteren Last-Minute-Gegentreffers ein starkes Heimspiel erarbeitet und gegen Union Berlin ein 1:1 geholt.

Nach einer umkämpften Anfangsphase und zunehmendem Druck der Gäste setzte der FCA kurz vor der Pause ein Ausrufezeichen: Alexis Claude-Maurice traf mit einem sehenswerten Distanzschuss zur verdienten Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Augsburg aktiv, verteidigte konzentriert und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Chancen von Kade, Fellhauer und Banks hätten frühzeitig für die Entscheidung sorgen können, dazu traf Claude-Maurice per Freistoß den Pfosten. Spätestens nach der Roten Karte gegen Köhn schien der Heimsieg greifbar, ehe Union in der Nachspielzeit doch noch zum Ausgleich kam.

So fühlt sich das Remis wie zwei verlorene Punkte an – doch der Auftritt macht Mut. Der FCA präsentierte sich stabil, laufstark und deutlich verbessert gegenüber zuletzt. Mit dieser Intensität, defensiven Ordnung und der neu gewonnenen Offensivgefahr ist Augsburg für die kommenden Aufgaben gut gerüstet.

Bereits am Sonntag geht es um 17.30 Uhr im nächsten Heimspiel gegen den Sport-Club Freiburg, der nach der 1:3 Heimniederlage gegen den FCA am ersten Spieltag noch eine Rechnung offen hat.


Tore:

1:0 Claude-Maurice (45.+6)
1:1 Ljubičić (90.+2)

Aufstellungen:

FC Augsburg: Dahmen – Banks, K. Schlotterbeck, Zesiger – Fellhauer, Jakic, Rexhbecaj (63. Massengo), Giannoulis (75. Wolf), Kade (75. Kömür), Claude-Maurice (83. Rieder) – Gregoritsch (83. Essende)

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Diogo Leite (82. Ljubičić) – Trimmel, R. Khedira (82. Král), Schäfer (64. Kemlein), Köhn, Jeong, Ansah (64. Burcu) – Burke (64. Ilic)