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Sonntag, 15.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

FCA schlägt eiskalt zu: Claude-Maurice erlöst die WWK Arena

Der FC Augsburg hat im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim 1846 einen hart erarbeiteten 1:0-Heimsieg gefeiert – und damit im Abstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. In einer umkämpften Partie auf Augenhöhe bewiesen die Fuggerstädter Geduld, Disziplin und am Ende Nervenstärke.

Die erste Hälfte war geprägt von intensiven Zweikämpfen und wenigen klaren Torchancen. Augsburg übernahm nach verhaltenem Beginn zunehmend die Kontrolle, kam unter anderem durch Jakic und Gregoritsch zu ersten Abschlüssen, blieb aber ohne Ertrag. Heidenheim hielt kämpferisch dagegen, ohne Dahmen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Nach der Pause drückten die Gäste phasenweise, doch die FCA-Defensive um Schlotterbeck und Zesiger verteidigte aufmerksam. Als Heidenheim in der Schlussphase alles nach vorne warf, schlug Augsburg eiskalt zu: Nach einem Foul an Kapitän Schlotterbeck zeigte Schiedsrichter Zwayer auf den Punkt. Alexis Claude-Maurice behielt die Ruhe und verwandelte den Strafstoß in der 80. Minute souverän unten links – die Entscheidung.

In den letzten Minuten verteidigte der FCA konzentriert und ließ nichts mehr anbrennen. Heidenheim blieb damit zum neunten Mal in Folge ohne Sieg, während Augsburg den dritten Erfolg aus den letzten vier Spielen einfährt.
Mit nun 25 Punkten verschaffen sich die Fuggerstädter weiter Luft im Tabellenkeller. Die Mannschaft von Manuel Baum wirkt gefestigt, defensiv stabil und offensiv effizienter als noch vor einigen Wochen. Gelingt es, diese Mischung aus Kompaktheit und Zielstrebigkeit beizubehalten, darf der FCA optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken – der Trend zeigt klar nach oben.

Am Samstag, 21. Februar geht es um 15.30 Uhr auswärts gegen den VfL Wolfsburg.


Tore:

1:0 Claude-Maurice (80. Elfmeter)

Aufstellungen:

FC Augsburg: Dahmen – Zesiger, K. Schlotterbeck, Banks – Fellhauer (73. Giannoulis), Massengo, Jakic (73. Rexhbeçaj), Kade (59. Wolf), Kömür (90. Rieder), Claude-Maurice – Gregoritsch (59. Ribeiro)

1. FC Heidenheim: Ramaj – Busch, P. Mainka, Gimber, Behrens (87. Beck) – Niehues (81. Zivzivadze), Schöppner (87. Honsak), Ibrahimovic, Dinkci, C. Conteh (64. S. Conteh) – Schimmer (64. Pieringer)