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Mittwoch, 21.07.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FCA: Platzt auch zu Hause der Knoten?

Der FC Augsburg ist seit drei Spielen ungeschlagen und holte in diesen Partien mehr Punkte (sieben) als aus den vorherigen zwölf Partien dieser Saison. Zu Hause ist der FCA jedoch seit fünf Spielen sieglos. Gelingt heute gegen Schalke (15.30) den Helden von Belgrad endlich wieder in der heimischen Arena ein Sieg? Ein Dreier in der 16. Runde der Fußballbundesliga würde einen großen Schritt nach vorne bedeuten.

Man muss nur einen kurzen Blick auf die Tabelle werfen, um zu erkennen, wie nah ein Sieg den FCA an das Mittelfeld herantragen würde, doch ausgerechnet die instabilen Schalker waren bisher für den FCA eine harte Nuss. Schalke ist nämlich neben Leverkusen der einzige Verein in der Bundesliga, gegen den der FCA noch nicht gewinnen konnte. In neun Pflichtspielen (eines davon zu Hause im Pokal) gab es drei Unentschieden und sechs Niederlagen. Doch der FCA ist die Mannschaft der Stunde. In der Tabelle der vergangenen drei Spieltage ist Augsburg Erster: sieben Punkte, 5:0 Tore. Soll die Serie weiter anhalten, muss Schalke geschlagen werden! Die Knappen haben nach fünf sieglosen Spielen in der Liga zuletzt einen Aufwärtstrend erkennen lassen, haben dabei aber nicht wirklich überzeugt. Wenn nicht heute, wann dann?



F
ür den FCA gilt besonders, was für die anderen Klubs im Allgemeinen gilt: Man muss in der WWK Arena nur Klaas-Jan Huntelaar aus dem Spiel nehmen. Gegen den FCA traf er in sieben Bundesliga-Partien sechs Mal. Mit Caiuby, Bobadilla und dem offensiven Mittelfeldmann Koo, sollte der FCA nach vorne ausreichend offensiv bestückt sein, weshalb Weinzierl nach der Belgrader Kamikaze-Aufstellung wieder zu einer plausiblen Aufstellung zurückfinden sollte. Also ohne Matavz und Ji beginnen müsste, um im Mittelfeld mit hoher Intensität und Laufbereitschaft gegen den Ball spielen zu können. Ob Klavan seine Gehirnerschütterung, die er sich beim Köln-Spiel zugezogen hat, überwunden hat, ist noch offen. Die voraussichtliche Aufstellung: Hitz – Feulner, Janker, Hong, Max – Baier, Kohr – Esswein, Koo, Caiuby – Bobadilla.