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Freitag, 08.10.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FCA in Freiburg: Vier der der letzten fünf Begegnungen gingen an den FCA

Der FC Augsburg und der SC Freiburg befinden sich in dieser Saison auf Augenhöhe, wenn auch unter verschiedenen Vorzeichen: Der FCA ist auswärts stark, die Freiburger sind zuhause eine Macht und gewannen bisher alle Heimspiele.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams gab es im DFB-Pokal, als in der vergangenen Saison der FCA den Freiburgern im Schwarzwald-Stadion keine Chance ließ und den damaligen Zweitligisten in der 2. Runde aus dem Rennen warf. Die Freiburger haben sich seitdem zwar personell kaum verstärkt, sind aber physisch deutlich stärker geworden und dürften wohl aus diesem Grund, falls sie ihre Laufstärke und Physis im Lauf der langen Saison nicht verlieren sollten, den tabellarischen Abstand zu den prekären Tabellenplätzen halten können, was in Freiburg immer auch mit SC-Trainer Christian Streich zu tun hat, der zu den ganz großen Persönlichkeiten der deutschen Trainergilde zählt. Streich kann im Heimspiel gegen den FC Augsburg am heutigen Samstag (15.30 Uhr) fast wieder aus dem Vollen schöpfen, während der Augsburger Trainer Dirk Schuster weiterhin auf die langzeitverletzten Stammkräfte Caiuby, Bobadilla und Gouweleeuw verzichten muss.

Die Trauben in Freiburg hängen für den FCA nicht zuletzt wegen der personellen  Umstände hoch. Im Gegensatz zum FCA sind die Breisgauer ein eingespieltes Team, das sich auch nach einem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lässt und sich bisher zu Hause hinten stabil und nach vorne agil zeigte. Festzuhalten ist dennoch der Sachverhalt, dass die Augsburger gegen den SC Freiburg noch keine Partie verloren, in der sie in Führung gingen. Die Partie wird von allen Experten als völlig offen mit leichten Vorteilen für den Sportclub eingeschätzt. Die DAZ schließt sich dieser Einschätzung an und tippt ein 0:0. Dieses Ergebnis hat es zwischen den beiden Klubs noch nicht gegeben.